Sänger und Moderator Bernhard Brink ist bei seinem Auftritt bei der "Schlagernacht des Jahres" ausgerastet: In einer Wutrede wetterte er zunächst gegen die Corona-Politik von Gesundheitsminister Karl Lauterbach, bevor er auch noch seinen Frust über Russlands Präsident Wladimir Putin herausbrüllte. Seine Wortwahl ließ dabei keinen Zweifel daran, welchen Standpunkt er vertritt.

Die Sendung des rbb wurde bereits am 11. Juni aufgezeichnet, Brinks explosiver Auftritt wurde aber erst jetzt bekannt. Vor dem Publikum geriet der Sänger plötzlich in Rage: "Dieses scheiß Corona! Und wenn ich diesen Lauterbach immer sehe! Der regt mich so auf! Was ist denn da los: Affenpocken, Corona, 5.B.6.9.0 könnte kommen und wenn es nicht kommt, dann ist alles vorbei? Das geht mir auf den Sack!"

Bernhard Brink bei "Schlagernacht der Stars": heftige Wutrede über Putin

Doch auch gegen Wladimir Putin wetterte der 70-Jährige: "Und dieses kleine Arschloch in Russland: Den soll beim Kacken der Schlag treffen! Frieden!" Anschließend wechselte er wieder zum "Schlagernacht"-Programm und stimmte seinen nächsten Song an.

Mittlerweile hat sich Bernhard Brink jedoch von seinen Aussagen distanziert: Es habe sich bei seiner Wutrede um ein spontanes Statement gehandelt, dass er so vorher nicht geplant habe. "Es war mitten in einem langen Arbeitstag gegen 18 Uhr", erklärte er in einem Interview mit dem Nachrichtenportal t-online. Er habe bereits vorher einen Auftritt in Magdeburg gehabt sowie spätabends ein weiteres Konzert in Eisenhüttenstadt.

Auch bezüglich seiner Attacke gegen Karl Lauterbach rudert der Schlagersänger nun zurück: Es sei schließlich die Aufgabe des Gesundheitsministers, die Gefahren der Corona-Pandemie zu betonen. "Insofern ist meine Aussage eine spontane, der Emotion geschuldete Zuspitzung, die ich so nicht wiederholen würde", stellte Brink klar.

Die vorab aufgezeichnete "Schlagernacht des Jahres" läuft am Freitag, 24. Juni 2022, im rbb. Brinks Ausraster soll aber herausgeschnitten worden sein.

Mehr News aus der Schlagerwelt: Schlagerstar Helene Fischer zieht Reißleine - und räumt mit Baby-Gerüchten um Nala auf