• Änderung bei Reisepass- und Personalausweisbeantragung geplant
  • Technische und rechtliche Änderungen sind in der Bearbeitung
  • Keine Warterei mehr beim Amt

Das Bundesministerium plant, bei der Antragstellung für einen Personalausweis oder einen Reisepass eine Vereinfachung für Bürger*innen einzuführen. Bei einem neuen Personalausweis oder Reisepass sollen die Antragsteller zukünftig die Option erhalten, das ausgefertigte Dokument per Post direkt nach Hause zugestellt zu bekommen.

Bundesregierung plant Direktversand von Personalausweis und Reisepass

Bislang mussten Bürger*innen für ein neues Ausweisdokument in der Regel zweimal zu ihrem kommunalen Amt. Einmal, um es zu beantragen und dann um es abzuholen.

Einen Zeitpunkt, ab wann Ausweisdokumente per Post verschickt werden, nannte die Regierung noch nicht. Es handele sich um ein komplexes Vorhaben, das innerhalb der Bundesdruckerei viele interne Änderungen erforderlich mache und auch wesentliche Auswirkungen auf die gewohnte Praxis in den Pass- und Ausweisbehörden sowie Ausländerbehörden habe. Die Ministeriumssprecherin erklärt, dass die hierfür erforderlichen technischen wie auch rechtlichen Änderungen aktuell in der Erarbeitung seien.

Insbesondere im Frühjahr, als nach zwei Corona-Jahren mit vielen Reisebeschränkungen die Lust aufs Reisen wieder gestiegen war, haben viele Menschen einen Reisepass beantragen wollen. Vielerorts war es dann schwierig, zeitnah einen Termin bei dem zuständigen Amt zu bekommen. Der Städtetag Nordrhein-Westfalen fordert schon seit längerem, dass die Bundesdruckerei Ausweisdokumente per Post an die Bürger*innen versendet.

Folgende Änderungen kommen 2023 noch auf uns zu: