• Kunde schimpft bei Twitter über Edeka
  • Zu viel bezahlt: falsche Produkte auf Kassenzettel
  • Der Mann wurde wohl um mehrere Euro betrogen
  • Azubi verteidigt Filiale - und liefert mögliche Erklärung 

Ärger nach Einkauf im Supermarkt: Beim Einkaufen verlassen sich Kund*innen auf sorgfältiges und korrektes Abscannen der Ware an der Kasse. Doch dabei passieren immer wieder Missgeschicken, die häufig erst nach dem Bezahlen auffallen. Als ein Mann vor wenigen Tagen auf seinen Kassenzettel schaute, bemerkte er einen teuren Fehler.

Kunde bezahlt für Ware, die er nicht gekauft hat - und ist empört

"Kontrolliert ihr eure Kassenzettel?" - echauffiert sich der Mann via Twitter. Zuvor war er offenbar in einer Edeka-Filiale in Chemnitz einkaufen, wie ein Foto eines Kassenbons in seinem Twitter-Beitrag vom 13. Dezember zeigt.  Sein Bon sieht auf den ersten Blick nicht ungewöhnlich aus - dort finden sich allerlei beliebte Lebensmittel: Brokkoli, Rosenkohl, Nudeln, passierte Tomaten, Mineralwasser und mehr. 

Auch ein Sechserpack Bier zum Preis von 3,99 Euro inklusive 48 Cent Pfand steht ganz oben auf dem Zettel. Das Problem daran: Der Kunde hat eigenen Angaben zufolge gar kein Bier auf das Kassenband gelegt. Auf Twitter stellt der Mann klar: "Ich trinke kein Bier. Niemals".

Der Mann hat das Produkt also gar nicht gekauft und dennoch dafür bezahl. Somit hat er - sofern man ihm und dem Foto seines Kassenzettels Glauben schenken darf - 4,47 Euro zu viel für seinen Einkauf ausgegeben. Wie es zu dem Fehler an der Kasse kommen konnte, ist ungewiss. 

Mann regt sich auf Twitter auf - Azubi liefert mögliche Erklärung für den Fehler

Für den Kunden war es seinem Tweet zufolge bereits das zweite Erlebnis dieser Art in diesem Jahr, insgesamt sei er in diesem Jahr somit um 6,15 Euro betrogen worden.  Entsprechend frustriert schreibt er: "Ich könnt im Strahl...".

In den Kommentaren unter seinem Beitrag berichten viele Nutzer*innen über ähnliche Erfahrungen: So schreiben einige, dass ihnen manchmal Produkte zweimal abgerechnet wurden - obwohl sie diese nur einfach gekauft hatten. "Üblicherweise kontrolliere ich die Bons, ja. So etwas hab ich allerdings noch nicht gesehen", zeigt sich ein Nutzer überrascht.

Ein anderer Nutzer, der sich als "Azubi bei Edeka" vorstellt, verteidigt das Geschehene und liefert eine mögliche Erklärung für den Fehler: "Sowas passiert. Vielleicht ein Fehler im System/Falsche PLU/ Barcode falsch gescannt. Sowas kann passieren und ich glaube kaum, dass man sie "Bescheißen" wollte". Der Mann könne sich das zu viel bezahlte Geld übrigens zurückholen, "da jede Kasse von einer Kamera überwacht wird", erklärt er.

Twitter-Post bekommt viel Aufmerksamkeit

Insgesamt sammelte der Twitter-Post des Edeka-Kunden binnen weniger Tage mehr als 40 Kommentare (Stand: 21. Dezember, 11.00 Uhr). Die tz hatte zuerst über den Vorfall berichtet. 

Erst vor Kurzem regte sich ein Kunde ebenfalls über einen Supermarkt auf - allerdings aus einem völlig anderen Grund. 

 

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