• Länge: ca. 38 Kilometer
  • Schwierigkeit: mittel
  • Dauer: etwa 2:45 Stunden
  • Art: Rundweg

Der Geierlay-Radrundweg beginnt und endet in Kastellaun. Er ist angenehm zu fahren, führt er doch über Asphalt- und Schotterwege bis zur Hängeseilbrücke Geierlay, die im Dezember sogar im Lichterglanz erstrahlt. Auf dem Rückweg kannst du auch einen Stopp an einer berühmten Scheune und einem Tierpark einlegen. Die Anreise ist komfortabel mit Bus und Bahn nach Kastellaun möglich.

Die Radtour

Diese Radtour eignet sich sehr gut dafür, um mit dem Rad per Zug anzureisen. Denn die Tour startet gleich am alten Bahnhof in Kastellaun. Zunächst fährst du auf dem Schinderhannes-Radweg, der leicht bergauf beginnt, durch das Neubaugebiet in Richtung Beller Bahnhof führt. Nachdem du die Hunsrückhöhenstraße überquert hast, geht es weiter in Richtung Bell.

In Bell befindet sich der Tier-Erlebnispark Bell. Hier kannst du unter anderem Pumas, Sibirische Tiger, Papageien, Kamele und Waschbären sehen. Ein weiterer Stopp kann in Bell an der sogenannten "Raketenkuh" eingelegt werden. Dabei handelt es sich mitnichten um ein sonderbares Tier, sondern vielmehr um eine mit einer Kuh bemalten Scheune, die einst gegen die Stationierung von Atomraketen im Hunsrück künstlerisch demonstrierte.

In schwindelerregender Höhe

Weitere Orte auf der Strecke sind Buch und Mörz, bevor es nach Mörsdorf geht, wo du dir auch die im Hunsrück und darüber hinaus bekannte Hängeseilbrücke Geierlay anschauen kannst. Die Geierlay verbindet die beiden Orte Mörsdorf und Sosberg über das Mörsdorfer Bachtal. In etwa 100 Metern Höhe schwebt sie hoch oben und ist nur etwas für Schwindelfreie. Die 360 Meter bis zur anderen Seite muss das Fahrrad über die Geierlay-Brücke geschoben werden.  

Hinter der Hängeseilbrücke geht es weiter nach einer kurzen Fahrt in den Ort Sosberg. Serpentinen führen hinunter ins Tal. Bevor es dann wieder bergauf geht, gibt es die Möglichkeit zur Pause an einem Rastplatz. Danach folgt eine weitere Attraktion auf dem Weg: der Galgenturm. Bei diesem handelt es sich um eine Nachbildung eines ehemaligen römischen Wachturms am Limes. Der Turm ist auch als Aussichtsturm begehbar. Die nächsten Orte auf der Tour sind Leideneck, Völkenroth und Rothenbergerhof, bevor es wieder nach Kastellaun zurückgeht.

Illuminierte Geierlay

Ein außergewöhnliches Erlebnis sind die "Geierlights" im Dezember. Denn am dritten Adventswochenende ist die Hängeseilbrücke Geierlay mit Tausenden Lichtern geschmückt und erstrahlt über dem Mörsdorfer Bachtal, das sie überquert, in der Dunkelheit. Für diesen fantastischen Anblick sorgen rund 7000 LEDs.

Besucher*innen können sich mit Glühwein, Waffeln oder Bratwurst und Pommes stärken. Die Einnahmen werden für einen guten Zweck gespendet. Auf dem Weg zur Geierlay solltest du an gutes Schuhwerk und eine Taschenlampe denken, denn eine Straßenbeleuchtung gibt es nicht. Die Brücke ist nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad von den Parkplätzen erreichbar.

  • Termin: 9. bis 11. Dezember
  • Uhrzeit: 16 bis 22 Uhr
  • Parken: Parkplatz P1 (Kastellauner Straße 23, 56290 Mörsdorf) direkt am Besucherzentrum; Parkplatz P2 (Windorfer Straße, 56290 Mörsdorf) für Autos und Wohnmobile; Parkplatz P3 (Sportplatz, 56290 Mörsdorf) ausschließlich für Autos
  • Mehr Infos: Hier