• Das Bergwerk und der Schieferabbau
  • Die Ausstellung
  • Führungen und Veranstaltungen
  • Für Geburtstage

Das Besucherbergwerk Barbara-Hoffnung besteht aus ursprünglich zwei getrennt voneinander existenten Gruben, die 1997 verbunden wurden, als das Besucherbergwerk entstand. Seitdem können Besucher*innen die unterirdischen Stollen, Förderstrecken und Abbaukammern besichtigen und erfahren bei Führungen und im Besucherzentrum viel Interessantes über die harte Arbeit in den Unterwelten: ein Erfahrungsbericht über das Bergwerk unserer Autorin.

Die Ausstellung

Im Sommer ist es unter Tage wirklich sehr angenehm, fast schon kalt. Die Temperatur befindet sich konstant bei 12 bis 13 Grad. Und auch die Luft ist rein. So frisch, weil hier unten ja kein Smog herrscht. Es ist fast so, als würdest du in eine andere Welt einfahren. Wenn du dich für die dunkle und mystische Unterwelt des Bergbaus interessierst, dann bist du im Besucherbergwerk Barbara-Hoffnung in Fell an der Mosel genau richtig.

Etwa 20 Kilometer von Trier entfernt befindet sich das Nossernbachtal. Hier wurde einst Schiefer aus dem Fels gehauen und abgebaut. Heute befindet sich bei der Gemeinde Fell das Besucherbergwerk Barbara-Hoffnung. In einer Ausstellung des Bergbaumuseums und im modernen Informationszentrum werden hier bereits seit 1997 die "Welt der Bergleute" und die "Abbau- und Verarbeitungsmethoden" informativ den Besucher*innen näher gebracht, wie unsere Autorin in Erfahrung bringen konnte. Auch über Fledermäuse und den Weinbau des Moselortes Fell gibt es in der Ausstellung Themenbereiche. 

Interaktives Info-Zentrum

Das Informationszentrum des Besucherbergwerkes ist interaktiv gestaltet. Außerdem ist es barrierefrei gebaut, sodass auch Rollstuhlfahrer*innen es besuchen können. Folgende Themen werden behandelt: Entstehung des Schiefers, Schieferabbau früher und heute sowie die 16 verschiedenen Fledermausarten, die in der Region leben und der Weinbau in der Moselregion. 

Auch das Handwerkszeug der Bergleute

Ausgestellt sind ebenfalls die Werkzeuge der Bergleute, die damit in den Stollen und auch im Weinbau gearbeitet haben. Zudem gibt es Schutzkleidung, Bergmannshüte und Grubenlampen zu sehen. Wenn du dich dann fragst, warum einer der Stollen "Barbara" und der andere "Hoffnung" heißt: Die Schutzpatronin der Bergleute ist die Hl. Barbara. Ihr ist mit einer Statue auch ein Platz im Museum gewidmet.

Ab in den Stollen!

Der Höhepunkt des Besucherbergwerks war für unsere Autorin das Schaubergwerk, in das man, mit Schutzhelm behütet, einfahren kann. Das Besucherbergwerk besteht aus den beiden ehemaligen Stollen "Barbara" und "Hoffnung", die übereinander liegen. Ursprünglich stammen die Stollen aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert. Beide Stollen sind über einen gut 100 Meter langen Treppenschacht miteinander verbunden.

Eine Führung durch die Stollen dauert gut eine Stunde. Es geht bis zu 70 Meter hinunter. Dabei erkundest du die Schächte und Abbaukammern, wo der Schiefer geschlagen wurde. Bergmannsfiguren und Infotafeln dokumentieren die gefährliche Arbeit des Schieferabbaus. Mitunter sahen die Bergleute monatelang kein Tageslicht und lebten auch unter der Erde.

Schieferwerkstatt eröffnet

Am 3. Oktober wird die Schieferwerkstatt der Sendung mit der Maus im Besucherbergwerk Barbara-Hoffnung eröffnet. Kinder haben die Möglichkeit, unter Anleitung Schlüsselanhänger aus Schiefersteinen zu basteln und bekommen eine kostenlose Führung durch das Bergwerk. Start ist zu jeder vollen Stunde im Zeitraum von 10 bis 17 Uhr.

  • Anmeldung: E-Mail an info@bergwerk-fell.de

Kindergeburtstag im Bergwerk

Einen Kindergeburtstag der ganz besonderen Art kannst du im Besucherbergwerk Barbara-Hoffnung feiern. Mit Grubenlampen auf dem Kopf und auf eigene Entdecker- und Abenteuertour kannst du unter Tage gehen. Kinder schürfen selber nach Katzengold und nehmen ihre gesammelten Gold-Schätze mit nach Hause. Und nach Halbedelsteinen kannst du auch auf die Suche gehen.

Außerdem erfahren sie, warum die Bergleute so klein waren und woher die Legende der Zwerge im Berg stammt, die du aus dem Märchen kennst. Fledermäuse finden Höhlen und alte Stollen auch ganz super. Sie wohnen in den Bergwerksstollen. Warum sich Fledermäuse dort unten so wohlfühlen und viel Wissenswertes über diese spannenden Tiere, erfahren die Kinder auf dieser Geburtstagsparty.

  • Anmeldungen: per E-Mail 
  • Preis: 16,50 Euro pro Kind für Gruppen ab 10 Personen (inkl. Verpflegung)

Öffnungszeiten und Anfahrt

Du findest das Besucherbergwerk Barbara-Hoffnung ganz leicht, wenn du aus der Richtung Trier oder von der Autobahn kommst.

  • Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Die Linie 22 der Moselbahn fährt in einer halben Stunde von Trier über das Ruwertal jede Stunde nach Fell und zurück. Den Fahrplan zur Haltestelle Fell, Neustraße findest du hier.  Von der Haltestelle aus geht es eine halbe Stunde zu Fuß bis zum Besucherbergwerk Barbara-Hoffnung.
  • Mit dem Auto: Am Autobahndreieck Moseltal fährst du über die L150 über Longuich nach Fell. Du durchfährst den Ort zum Besucherbergwerk, das da bereits ausgeschildert ist. Parken kannst du am ehemaligen Betonwerk. Von dort sind es nur 400 Meter bis zum Besucherbergwerk. Barrierefreie Parkplätze stehen direkt am Bergwerk und dem Museum zur Verfügung.
  • Extras: Ladestation für E-Autos und E-Fahrräder; Hunde sind willkommen, bitte anleinen.
  • Eintritt: Eine Staffelung der Eintrittspreise findest du hier; Kinder unter 6 Jahren sind in Begleitung der Eltern frei
  • Öffnungszeiten: 2. April bis 1. November: Dienstag – Sonntag und alle Feiertage geöffnet von 10 Uhr bis 18 Uhr
  • Adresse: Besucherbergwerk Fell, Auf den Schiefergruben 3, 54341 Fell