• Wissenswertes zu Spinnen
  • Tipps gegen Spinnen
  • Fazit

Gerade in der Winterzeit kann es vermehrt dazu kommen, dass die Achtbeiner sich ihren Weg in warme Wohnungen bahnen. Die Spinnen selbst fühlen sich dort sehr wohl; doch nicht jede*r sieht sie gerne als Mitbewohner an. Dabei kannst du Spinnen einfach aus deiner Wohnung fernhalten.

Spinnen: Wissenswertes und Tipps gegen Spinnen

Insbesondere zum Herbstanfang zieht es die Achtbeiner in die Innenräume. Der Grund: Die sinkenden Temperaturen sowie die steigende Luftfeuchtigkeit. Doch nicht jede*r teilt die eigene Wohnung gerne mit einer Spinne. Sie gilt als ein klassisches "Ekeltier", und auch eine sogenannte Arachnophobie, die Angst vor Spinnen, betrifft schätzungsweise fünf Prozent der Menschen in Deutschland. Doch was kann man gegen die achtbeinigen Besucher tun?

Grundsätzlich ist es wichtig zu wissen, dass die meisten Spinnenarten in Deutschland harmlos sind. Besonders häufig findet sich in Wohnungen die Hauswinkelspinne oder die Zitterspinne. Aufgrund des Klimawandels und der steigenden Temperaturen in Deutschland gibt es zunehmend jedoch auch hier mehr giftige Arten, die sonst aus dem südeuropäischen Raum bekannt sind. Angst haben muss man dennoch nicht: In aller Regel handelt es sich im Vergleich mit stark giftigen bis tödlichen Spinnen nur um harmlose Tiere. Zudem sind Spinnen von Natur aus nicht aggressiv und beißen nur im schlimmsten Fall zu, wenn sie sich bedroht fühlen. 

In deiner Wohnung lassen sich einige Sachen montieren und verändern, die Spinnen fernhalten. Ein erster Tipp, der sich einfach umsetzen lässt, ist die Montage von Fliegengittern an Fenster und Türen. Durch diese können die Achtbeiner nicht in die Wohnung eindringen. Des Weiteren mögen die kleinen Tiere den Duft von Lavendel und Minze nicht. Hängst du getrocknete Minze oder Lavendel vor die Stellen, an denen die Tiere eindringen könnten, kreierst du automatisch eine Art Duftbarriere.

Weitere Tipps gegen Spinnen

Es gibt noch weitere Düfte, die Spinnen nicht gernhaben. So kannst du etwa 20 Tropfen eines Eukalyptus- oder Pfefferminzöls gemeinsam mit zwei Tropfen Spülmittel in eine Sprühflasche geben. Dein selbstgemachtes Spray kannst du in alle Ecken sprühen, in denen sich Spinnen gerne aufhalten, und somit das Einnisten verhindern.

Entfernst du beim regelmäßigem Putzen immer alle Spinnennetze, werden auch dadurch die Achtbeiner vertrieben. Der Grund: Sie wollen ihr Netz nicht fortlaufend neu spinnen und verziehen sich.

Für die Umwelt sind Spinnen sehr nützlich. Sie ernähren sich von Mücken, Fliegen und anderen kleinen Insekten. Jahr für Jahr fressen alle Spinnen zwischen 400 und 800 Millionen Tonnen an Insekten und Kleinsttieren; so Forscher*innen aus Deutschland, Schweden und der Schweiz im Jahr 2017. Würden sie dies nicht tun, hätten wir mit ihnen zu kämpfen. Die nützlichen Tiere solltest du deshalb nicht mit Pantoffeln, Staubsaugern oder Zeitungen in die Enge treiben, sondern einfach in einem Glas einfangen und nach draußen bringen. So stören sie dich nicht mehr und können unverletzt in Ruhe weiterleben.

Fazit

Spinnen spielen für unsere Umwelt eine wichtige Rolle. Gerade deshalb sollten sie auch, wenn sie sich einmal in eine Wohnung bewegen, nicht einfach getötet werden. Möchtest du die achtbeinigen Besucher nicht als Mitbewohner haben, kannst du einige Dinge tun, damit sie gar nicht erst in deine Wohnung kommen. Ist es doch einmal geschehen, solltest du sie am besten vorsichtig in einem Glas einfangen und wieder nach draußen bringen.

Lesetipp: