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Herbst 2021

Gartentipp: 9 Gartenarbeiten, die du im September angehen solltest

Die Gartensaison geht nur bis August? Leider daneben! Auch im September gibt es noch allerhand im Garten zu tun. Wir zeigen dir neun Gartenarbeiten, die du noch vor dem Herbst erledigen solltest.
 
Gartenarbeiten im September
Auch im September gibt es im Garten einiges zu tun. Wir verraten euch 9 Gartenarbeiten, die im September erledigt werden sollten. Foto: Jonathan Kemper/unsplash.com (Symbolbild)
  • Auch im September gibt es Gartenarbeiten zu erledigen
  • Vorbereitungen für den Herbst und Winter müssen getroffen werden
  • Rasen ausbessern und neu säen, ein Igel-Quartier bauen, Blumen und Gemüsepflanzen aussäen und noch vieles mehr

Gartenarbeiten im September: Anfang September ist die Blütezeit der meisten Pflanzen schon vorbei. Es geht auf den Herbst zu und die Gartensaison neigt sich dem Ende hin. Doch gerade die Zeit vor den kalten Jahreszeiten ist nochmal arbeitsintensiv und sollte von Gärtner*innen nicht unterschätzt werden. Vom Blumenzwiebeln setzten über Samen sammeln bis zu Fallobst wegräumen - der September hat nochmal einiges an Gartenarbeit zu bieten. 

1. Blumen und Gemüsepflanzen aussäen

Manche Blumen lassen sich im September besonders gut aussähen. Der noch warme Boden ermöglicht es den Pflanzen noch vor Winterbeginn Wurzeln zu schlagen und die kalten Jahreszeiten unbeschadet zu überstehen. Im Frühjahr spitzen dann die ersten Blüten aus der Erddecke hervor. 

Gut geeignete Pflanzen sind beispielsweise die Pfingstrose oder Schwertlilie. Aber auch der Fingerhut, der gelbe Scheinmohn oder Bienenfreund können bedenkenlos im September gepflanzt werden. Am besten achtest du darauf, dass die Pflanzen windgeschützt und im Halbschatten aufgezogen werden. Ausreichend Bewässerung für einen feuchten Boden sorgt für ein schönes Blütenmeer nach dem Winter. 

Aber auch Gemüsepflanzen können den Winter überstehen. Die Wintersorten von Spinat sind robust genug, um sie über den Herbst und Winter großzuziehen. Asia-Salate sind ebenfalls Kälte-robust und können im Freiland noch bis Ende September gesät werden.

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2. Rasenpflege

Nach dem Sommer kann ein Rasen ganz schön abgenutzt aussehen. Die Hitze und Trockenheit können das Grün austrocknen lassen und kahle unschöne Stellen verursachen. Der September ist der ideale Monat, um den Rasen neu zu sähen oder bestimmte Stellen auszubessern. Auch hier helfen der noch warme Boden und ein wenig Bewässerung dabei, die Saat schnell zum Keimen zu bringen.

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Wichtig ist allerdings die ungewollten Rasenreste vor dem Aussähen gründlich zu entfernen, da die Nachsaat sonst keine Chance hat richtig zu wachsen. 

3. Samen sammeln und trocknen

Ein trockener Septembertag ist der ideale Zeitpunkt, um Samen zu sammeln. Diese können getrocknet werden und im nächsten Jahr wieder frisch ausgesät werden. Bevor du die Samen von Sonnenblumen, Tagetes, Rittersporn oder Ringelblumen sammelst, solltest du sicher gehen, dass die Saatkörner auch wirklich trocken sind, ansonsten droht Fäulnis.

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Zum Sammeln eignet sich am besten eine Samenkapsel. Die Kerne können anschließend auf einem Stück Zeitungspapier ein paar Tage lang getrocknet werden. Gelagert werden die Samen über die Winterzeit an einem dunklen Ort. So sind sie bis zu drei Jahre lang haltbar und warten nur darauf in deinem Garten ausgesät zu werden.

4. Igel-Quartier einrichten

Ab September machen sich die Igel auf die Suche nach einem geeigneten Winterquartier. Wer den kleinen stacheligen Vierbeinern eine Herberge bieten möchte, der kann an einer geschützten Stelle im Garten trockenes Laub oder Stroh auslegen und eine kleine Holzkiste aufstellen. Vor die Öffnung der Kiste sollten ein paar gebogene Weidenzweige in die Erde gesteckt werden. So sollte ein etwa 30 Zentimeter langer Laubgang entstehen. Zum Schluss wird die gesamte Konstruktion aus Laub, Karton und Weidenzweigen nochmal mit trockenen Ästen und Laub überhäuft und fertig ist das Igel-Häuschen.

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5. Blumenzwiebeln setzten

Noch bevor die ersten Schneeflocken fallen können noch die letzten Blumenzwiebeln eingepflanzt werden. Schneeglöckchen, Narzissen und Korkusse brauchen allerdings durchlässigen Boden. Bei besonders schweren Böden sollte mit etwas Kies nachgeholfen werden, da sonst nässeempfindliche Blumen wie Lilien oder Tulpen beginnen könnten zu faulen.

6. Fallobst auflesen

Wer im September faul ist, der hat schnell den ganzen Garten voll mit überreifen Früchten. Das Fallobst stört nicht nur auf dem Rasen, sondern ist auch noch ein Magnet für unbeliebte Wespen. Am besten sammelst du das gefallene Obst direkt auf und vermeidest so die ungewollten Besucher am Essenstisch.

Fallobst kann außerdem als Brutstätte für neue Schädlinge dienen und beginnt stark zu riechen, sobald es zu lange liegt und schimmelt. 

7. Laub rechen

Der September markiert auch den Übergang vom Spätsommer in den Herbst. Kein Wunder, dass auch schon die ersten Laubblätter fallen und es sich auf dem Rasen bequem machen. Eine orange-braune Blätterdecke mag im Garten zwar schön aussehen, kann aber auch dafür sorgen, dass der Rasen darunter beginnt zu faulen.  Kommt noch Feuchtigkeit dazu, können sich unter den Blättern schnell Pilze bilden. 

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Auch im Gartenteich hat Laub nichts zu suchen. Unter den Blättern bilden sich schnell Algen und die Wasserqualität nimmt ab. Gegen lästiges Laub im Teich helfen Spannnetze, die die Blätter abfangen.

8. Stauden teilen und zuschneiden

Zu groß gewordene Stauden sollten vor dem Winter noch einem geteilt werden, allerdings erst, wenn sie verblüht sind. Mit einer Grabgabel lassen sich Wurzelballen ganz einfach aus der Erde lösen. Danach kannst du mit einem Spaten oder Messer  die Staude teilen.

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Achte dabei darauf, dass die Stücke etwa faustgroß sind und mindestens zwei Triebspitzen besitzt. Vertrocknete und kranke Wurzelteile können dabei gleich mit entfernt werden.

9. Rosen vor Pilzbefall schützen

So schön Rosen auch sind, so empfindlich sind sie auch. Sie verlieren ihre Blätter oft vorzeitig und haben große schwarze oder rostrote Flecken. Diese stammen von einem Pilz. Die häufigste Ursache dafür ist ein Mangel an Wasser und Nährstoffen. Dagegen helfen regelmäßige Bewässerung und ein Düngergemisch aus Hornspänen und Steinmehl. Beim Gießen solltest du darauf achten, das Wasser nicht direkt über die Blätter laufen zu lassen, da dadurch Pilzkrankheiten begünstigt werden.

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