• Unterschiede zwischen Clementine und Mandarine
  • Geschmack und Form
  • Die Familie der Zitrusfrüchte

Sowohl Mandarinen als auch Clementinen zählen zu den Zitrusfrüchten und haben eine orangefarbene Schale. Doch gerade im Inneren weisen sie einige Unterschiede auf und schmecken jeweils anders. So kannst du die Früchte endlich auseinanderhalten. 

Die Unterschiede von Mandarinen und Clementinen

Zunächst sollten Clementinen und Mandarinen von der Orange abgegrenzt werden. Während die Orange groß ist und die Form einer Kugel hat, sind Clementinen und Mandarinen unten abgeflacht und um einiges kleiner. Die Clementine ist übrigens deutlich beliebter als die Mandarine und daher häufiger zu finden. Sie ist eine Kreuzung aus der Bitterorange und der Mandarine.

Aus gesundheitlicher Sicht unterscheiden sich Mandarinen und Clementinen gar nicht so stark voneinander: Beide beinhalten eine große Menge an Vitamin C. Doch beim Geschmack lassen sich erste Unterschiede feststellen: Die Clementine ist deutlich süßer als eine Mandarine.

Zudem haben die Clementinen einen helleren Orange-Ton, während Mandarinen saftig orange sind. Mandarinen sind größer und haben deutlich mehr Kerne. Clementinen können in deutschen Supermärkten häufig sogar komplett kernlos gekauft werden. Ein Blick ins Innere zeigt einen weiteren Unterschied: Während Mandarinen in der Regel neun Segmente besitzen, weist die Clementine entweder acht oder zwölf Segmente auf. Wichtig zu wissen: Die Schale der Mandarine ist besonders dünn, daher fangen Mandarinen im Vergleich zu Clementinen deutlich schneller an, zu faulen.

Die Familie der Mandarine

Auf manchen Etiketten im Supermarkt steht aber weder Mandarine noch Clementine, sondern es sind unbekanntere Namen aufgedruckt. Satsuma, Tangerine und Minneola gehören ebenfalls zu den Zitrusfrüchten. 

Die Satsuma stammt ursprünglich aus dem asiatischen Raum, ist sehr saftig und arm an Säure. Sie zählt zu den Mandarinensorten und ist eine Kreuzung aus Mandarine und Orange. Die Farbe geht in eine gelbliche Richtung. Eine Tangerine ist besonders klein und süß. Kerne hat sie nicht. Besonders häufig wird sie zu Mandarin-Orangen für Dosen verarbeitet. Die Minneola entstand aus einer Kreuzung zwischen Mandarine und Grapefruit. Sie ist sehr saftig und eignet sich perfekt zum Pressen.

Übrigens: Alle Varianten haben weißes Fruchtfleisch. Dieses musst du nicht mühsam entfernen, sondern kannst es einfach mitessen. 

Apfelsinen und Orangen

Apfelsinen werden im Volksmund Orangen genannt. Sie heben sich mit ihrer Größe deutlich von Mandarinen und Clementinen ab. Die Schale ist besonders dick und im Handel gibt es unterschiedliche Sorten

Vor allem die Navel-Orange ist beliebt, sie hat wenig Kerne und kann somit leicht verzehrt werden. Die an einen Nabel erinnernde Ausbuchtung auf der Schale gibt der Sorte ihren Namen. 

Die Apfelsine ist übrigens ebenfalls eine Kreuzung, sie wurde aus Mandarine und Pampelmuse gezüchtet. Der süß-säuerliche Geschmack macht sie besonders beliebt. Hierzulande wird sie eher gepresst und seltener direkt verzehrt als die Mandarine. 

Fazit

Gerade in der kalten Jahreszeit sind Zitrusfrüchte besonders beliebt. Ob du jetzt lieber Apfelsine, Mandarine oder Clementine isst, spielt für deine Gesundheit keine so große Rolle. Wichtig ist, dass du dich mit ausreichend Vitaminen versorgst, um dein Immunsystem zu stärken. Mache doch gleich einen Test und kaufe die drei verschiedenen Arten. Durch den Verzehr lernst du nicht nur die Unterschiede kennen, sondern stärkst gleichzeitig deinen Körper.

Du freust dich schon sehr auf die Weihnachtszeit und die Feiertage? Dann könnten dich diese Artikel ebenfalls interessieren: