• Mögliche Ursachen von Schnarchen
  • Schnarchen: Wann zum Arzt?
  • Risiko: Gefährliche Atemaussetzer
  • Tipps gegen Schnarchen

Primäres Schnarchen ist erstmals nicht weiter schlimm: Meistens ist der Partner der Leidtragende, nicht der Betroffene. Die typischen Schnarch-Geräusche entstehen im Ruhezustand während des Schlafens, meistens in Rückenlage. Durch die tiefe Entspannung blockieren Zunge, Zäpfchen oder Gaumen die Atmung. Erst wenn Atemaussetzer und eine flache Atmung hinzukommen, wird es kritisch. Ab dann spricht man von einer Schlafapnoe. Atemaussetzer von etwa zehn Sekunden führen bereits zu drastischem Sauerstoffmangel. Des Weiteren können Infektionen der oberen Atemwege, wie etwa Erkältungen, Schnupfen mit angeschwollenen Nasenschleimhäuten, geschwollenen Mandeln oder Nasennebenhöhlenentzündungen vorübergehend zum Schnarchen führen. Direkte medizinische Informationen haben die HNO-Ärzte im Netz zum Thema Schnarchen.

Schnarchen: Ab wann sollte man ärztlichen Rat aufsuchen?

Schnarchen kann viele Ursachen haben. Meistens sind Männer vom Schnarchen betroffen. Mögliche Gründe können eine Kieferfehlstellung, Übergewicht oder Rauchen sein. Durch das Rauchen oder Übergewicht kann sich die Lunge nicht mehr voll ausdehnen und die Atmung wird flacher. Durch starkes Übergewicht entstehen zudem möglicherweise vermehrte Fettablagerungen im Mund- und Rachenraum. Diese blockieren die Atmung zusätzlich. Dass man gerade mit zunehmenden Alter mehr schnarcht, liegt daran, dass die Muskulatur im Bereich der oberen Atemwege an Stärke und Spannung verliert.

Das passiert im Übrigen auch, wenn man vor dem Schlafengehen Alkohol oder Schlaf- und Beruhigungsmittel zu sich nimmt. Auch chronische Herz- oder Lungenerkrankungen, Allergien, üppige Mahlzeiten vor dem Schlafengehen und ein schlecht eingestellter Blutzucker können das Schnarchen begünstigen. Vom Schnarchen kann man durchaus ernsthaft krank werden. Das kann über ständige Müdigkeit, Konzentrationslosigkeit, Kopfschmerzen, Mundtrockenheit, Sauerstoffmangel und Schwitzen bis hin zu einer angestiegenen Tagesmüdigkeit, verbunden mit einem dadurch erhöhten Unfallrisiko, sein. 

Stellt der Partner lange Atemaussetzer beim betroffenen Schnarcher fest, oder die bereits genannten Symptome treten auf, sollte dringend ein Arzt aufgesucht werden. Lesenswert: Sechs gängige Mythen zum Thema Schnarchen klären wir in unserem Artikel auf.

Schnarchen: Diese Behandlungsmöglichkeiten gibt es

Stellt der Arzt durch umfangreiche Untersuchungen die entsprechende Diagnose, kann eine Behandlung erfolgen. Diese kann unter anderem sein:

  • eine Beatmungstherapie durch beispielsweise eine Nasenmaske*
  • eine Änderung der Gewohnheiten (Alkoholkonsum, Schlafmittel)
  • Reduzierung des Körpergewichtes
  • Operationen (Kiefer, Nase, etc.)
  • apparative Verfahren, beispielsweise eine spezielle Kieferschiene
  • Sauerstofftherapie
  • zudem kann versucht werden, dem Schnarchen mithilfe spezieller Nasenpflaster* beizukommen

Lese-Empfehlung: Weshalb Schlafen auf dem Rücken ungesund sein kann, verraten wir dir in unserem Artikel.

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