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Rasenmäher im Test: Akku gewinnt

Passend zum Start der Mäh-Saison hat die Stiftung Warentest 15 Elektro-Rasenmäher mit Kabel oder Akku überprüft. Das Ergebnis ist eindeutig. Zwei Modelle sind mit "mangelhaft" durchgefallen.
 
Rasenmäher im Test bei Stiftung Warentest
Die Stiftung Warentest hat 15 Rasenmäher getestet. Bild: Pixabay/Pexels
  • 15 elektrische Rasenmäher im Test bei Stiftung Warentest
  • Neun Akku-betriebene und sechs Kabel-betriebene
  • Akku-Rasenmäher haben sich stark verbessert

Der Frühling bringt nicht nur gutes Wetter mit sich, sondern vor allem auch (Garten-)Arbeit. Damit Sie für die Mäh-Saison passend gerüstet sind,  hat die Stiftung Warentest im Frühjahr 2021 ganze 15 elektrische Rasenmäher getestet. Wir zeigen Ihnen die Gewinner und Verlierer des Tests und erklären, worauf es bei einem Rasenmäher ankommt.

Welcher Rasenmäher ist der richtige für Sie?

Der aktuelle Rasenmäher-Test der Stiftung Warentest zeigt, dass sich die Akku-Rasenmäher in den letzten Jahren stark verbessert haben. Im letzten Test, der 2019 stattfand, hatten die Akku-betriebenen Rasenmäher noch erhebliche Probleme vor allem bei feuchtem oder zu hohem Gras. Im aktuellen Test haben die Akku-Mäher besser abgeschnitten, auch die Akkulaufzeit hat sich stark verbessert.

Wer auf der Suche nach einem guten Rasenmäher ist, hat die Qual der Wahl. Ob Benzin-, Kabel-, Akku-, Handantrieb oder sogar Mähroboter: Die Auswahl an verschiedenen Rasenmähern ist groß und die Entscheidung nicht leicht. Die Stiftung Warentest hat nun 15 Akku- und Kabelrasenmäher getestet. Wir verraten Ihnen, welches die Vor- und Nachteile der elektrischen Rasenmäher sind.

Die getesteten Kabelrasenmäher liegen zwischen 80 und 170 Euro und sind damit wesentlich günstiger, als die Akkumäher, die zwischen 190 und 470 Euro liegen. Allerdings sind viele der Kabel-betriebenen Rasenmäher auch schlecht verarbeitet und zeigen deutliche Probleme bei den Mäharbeiten. Zusätzlich erschwert das Kabel ein flexibles Manövrieren und schränkt die Reichweite ein - das kann auf Dauer sehr nervtötend sein.

Die Akku-Rasenmäher hingegen funktionieren wie herkömmliche Benzinmäher, nur ohne fossile Brennstoffe zu verbrauchen. Gute Akku-Mäher schaffen heute eine Mähfläche von über 400 Quadratmetern und stehen den Benzin-Rasenmähern in kaum etwas nach. Hier müssen Sie allerdings auf die Akku-Qualität achten, denn manche Akku-Mäher schaffen deutlich weniger Fläche. Akkus und Rasenmäher lassen sich auch jeweils separat erwerben. Übrigens: Benzinmäher empfiehlt die Stiftung Warentest erst ab einer Rasenfläche von 1000 Quadratmetern. 

Im Folgenden verraten wir Ihnen nun die Testsieger und -verlierer.

Elektrische Rasenmäher: Die Testsieger

Platz 1: GE-CM 36/36 Li von Einhell

Der Einhell GE-CM 36/36 Li Akku-Rasenmäher* ist mit einer Gesamtwertung von "gut" (2,0) der klare Sieger des Rasenmäher-Tests. Das Gerät liefert eine gute Performance beim Mähen und überzeugt vor allem durch hohe Reichweite: laut Hersteller ist der GE-CM 36/36 Li für eine Fläche von 400 Quadratmetern geeignet. Auch in der Handhabung macht der Einhell-Rasenmäher eine gute Figur (2,2) bei der Sicherheit (1,3) und Haltbarkeit (1,2) sogar eine "sehr gute". Der 13 Kilogramm schwere Mäher hat ein Graskorb-Volumen von 40 Litern und ist ab 257,05 Euro erhältlich. Ersatzakkus kosten um die 140 Euro.

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Platz 2: Al-Ko 42.9 LI im Set

Der zweite Platz geht mit einer Gesamtnote von "gut" (2,2) an den Akku-Rasenmäher 42.9 LI von Al-Ko*, der hier im Set getestet wurde. Der AI-Ko überzeugt vor allem in Sachen Haltbarkeit (1,3) und Sicherheit (1,0), aber auch beim Mähen liefert er gute Arbeit (2,1).

Bei der Handhabung schwächelt der Rasenmäher etwas: Das Fahren und das Einstellen der Mäh-Höhe gestalten sich etwas mühsam. Der AI-Ko 42.9 LI eignet sich ebenfalls für eine Fläche um die 400 Quadratmeter. Außerdem hat der 23 Kilogramm schwere Mäher ein Graskorb-Volumen von 60 Litern. Den AI-Ko erhalten Sie ab 395 Euro, ein Ersatzakku kostet etwa 129 Euro.

Platz 3: Stihl RME 235

Die dritte Stufe des Siegertreppchens erklimmt der Kabel-Rasenmäher RME 235 von Stihl*. Er ist mit einer Gesamtnote von 2,3 der einzige Kabel-Mäher im Test, der mit "gut" bewertet wurde. Der RME 235 überzeugt vor allem in Sachen Sicherheit (1,0) und der Haltbarkeit (1,1). Auch eine befriedigende Mähleistung ist beim Stihl-Mäher zu verzeichnen (2,6).

Mit seinem Kabel ist er theoretisch für eine unbegrenzte Fläche geeignet, der Hersteller empfiehlt aber eine Fläche von etwa 300 Quadratmetern. Der Akkutausch entfällt. Die Handhabung wird durch das Kabel erschwert, weshalb es hier nur die Wertung "befriedigend" gibt. Der 13 Kilogramm schwere RME 235 Kabel-Rasenmäher hat ein Graskorb Volumen von 30 Liter und ist bereits ab 129,88 Euro erhältlich.

Elektrische Rasenmäher: Die Testverlierer

Aus dem Rasenmäher-Test der Stiftung Warentest gehen die Akku-Rasenmäher als klare Sieger hervor. Die Verlierer sind auch eindeutig: die Kabelmäher.  Nur einer von ihnen wurde mit "gut" bewertet, zwei von ihnen sind sogar durchgefallen. Diese Testverlierer sind der GEM-E 1536 von Bauhaus Gardol und der GC-EM 1536 von Einhell - beide Rasenmäher wurden mit "mangelhaft" bewertet. 

Beide Kabelrasenmäher sind vor allem aufgrund der geringen Haltbarkeit des Motors durchgefallen: Beim Dauertest versagten sowohl die Kohlebürsten als auch der Riemenantrieb, beides kann nicht selbst repariert werden. Auch in Sachen Lautstärke machten die beiden Kabelmäher eine schlechte Figur: Sie erreichten bis zu 96 dB(A).

Den gesamten Rasenmäher-Test der Stiftung Warentest lesen Sie kostenpflichtig auf der offiziellen Webseite der Stiftung Warentest.

 

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