• Die intelligentesten Hunderassen: Dein Hund: intelligent oder dumm?
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Die Intelligenz von Hunden ist genauso vielfältig wie die Intelligenz bei Menschen. Ob ein Hund schlau oder dumm ist, wird hauptsächlich an der arbeitenden Intelligenz gemessen. Das ist die Intelligenz, Befehle zu befolgen.  So ist es kein Wunder, dass sich unter den im Online-Magazin "Mein Haustier" beschriebenen zehn intelligentesten Hunderassen überwiegend Arbeitsrassen befinden. 

Wirklich clever - das sind die intelligentesten Hunderassen: Diese Arten von tierischer Intelligenz gibt es 

Eine weitere bei Tieren wichtige Form ist beispielsweise die adaptive Intelligenz. Das ist die besonders gut ausgeprägte Eigenschaft, Dinge herauszufinden und sich passende Problemlösungen zu erschließen.

Die instinktive Intelligenz ist die angeborene Intelligenz. Daneben gibt es noch die räumliche Intelligenz und die soziale Intelligenz. 

Den Bedürfnissen der folgenden zehn besonders cleveren Hunderassen gerecht zu werden, nimmt viel Zeit, Aufmerksamkeit, Kreativität und sportlichen Ehrgeiz in Anspruch. Aus diesem Grund ist ein allzu intelligenter Hund nicht für jeden Besitzer geeignet.

Der Border Collie

Der Border Collie stammt ursprünglich von den Britischen Inseln, wo er bis heute hauptsächlich als Hütehund eingesetzt wurde.

Die aktive Hunderasse hat aber auch im privaten Bereich an Bedeutung gewonnen - und das meist aus sportlichen Zwecken, seitdem Hundesport an Beliebtheit gewonnen hat. Gerade in der Hundesportart Agility, bei dem ein Parcours bewältigt werden muss, sind Border Collies meistens unschlagbar.

Border Collies sind sehr gelehrig, begeisterungsfähig und fordern viel körperliche und geistige Beschäftigung. Die Hunde sind sehr lebhaft und langweilen sich mitunter schnell. Unterforderte Hunde dieser Rasse können durchaus schwierig, aggressiv oder verhaltensgestört werden.

Der Pudel

Der Pudel wurde ursprünglich zum Apportieren bei der Wasserjagd gezüchtet. Typisch für die Rasse ist das wollige, gekräuselte Fell.

Pudel sind freundliche Familienhunde, die äußerst gelehrig sind. Der Pudel mag es, gefordert zu werden. Auch diese Rasse findet man oft in allen Arten des Hundesports.

Großpudel werden nicht selten als Katastrophen-, Leichensuch- und Blindenführhunde eingesetzt. Unausgelastete und vernachlässigte Pudel reagieren schnell frustriert und können dadurch Verhaltensstörungen entwickeln.

Der Deutsche Schäferhund

Der Deutsche Schäferhund war und ist ein hervorragender Hütehund. Damals wie heute ist er für den Zusammenhalt der Herde und für den Schutz der Habseligkeiten des Hirten zuständig.

Als Arbeitshund wird der Deutsche Schäferhund als Begleit-, Wach-, Schutz-, Dienst- und Hütehund eingesetzt. Diese Hunderasse wird zudem aufgrund ihrer Eigenschaften mit Vorliebe beim Militär, beim Zoll und bei der Polizei mitgeführt.

Als Familienhund will der Schäferhund voll integriert sein und nicht nur körperlich beschäftigt werden. Das Bedürfnis nach Kopfarbeit sollte bei der intelligenten Rasse keinesfalls unterschätzt werden.

Der Golden Retriever

Der aus Großbritannien stammende Golden Retriever wurde für das Apportieren im Wasser von bei der Jagd erlegten Wassergeflügel gezüchtet.

Der Golden Retriever wird heutzutage aufgrund seines sanften, gelehrigen, freundlichen und geduldigen Wesens oft als Blindenführhund, Spürhund, Such- und Rettungshund eingesetzt. Wie viele Retriever-Rassen haben Golden Retriever eine große Leidenschaft für das Schwimmen.

Golden Retriever als Familienhunde wollen vollen familiären Anschluss und gerne spielerisch gefordert werden. Für Kinder sind Golden Retriever tolle Partner.

Der Dobermann

Der Dobermann ist ein Gebrauchs-, Arbeits- und Wachhund, der des Weiteren recht häuslich ist. Als Polizeihund war er früher als "Gendarmhund" bekannt.

In den beiden Weltkriegen wurde der Dobermann von den Deutschen als Melde-, Minensuch- und Sanitätshund eingesetzt. Der Dobermann ist ein arbeitsfreudiger, freundlicher und treuer Begleiter.

Jedoch kann die Reizschwelle des Dobermanns zum Teil recht niedrig sein, was ihn in Brandenburg einen Listenhund-Eintrag eingebracht hat. Der Dobermann benötigt Führung, sowie körperliche und geistige Ausgeglichenheit. Fährten suchen ist beispielsweise eine ideale Beschäftigung für diese Hunderasse.

Der Shetland Sheepdog

Der Shetland Sheepdog oder kurz Sheltie kommt ursprünglich von den Shetlandinseln im Nordosten von Schottland. Er wurde im Ursprung als Hütehund und Begleithund eingesetzt.

Heute sieht man den schlauen und gelehrigen Sheltie häufig im Hundesport. Im Agility, Obedience, Dogdancing, Flyball oder Discodogging räumen sie regelmäßig Preise ab.

Mit Freude lernen Shetland Sheepdogs neue Dinge und lassen sich gerne kreativ und spielerisch von ihren Besitzern fordern. Diese Hunderasse ist in der Regel nichts für Bewegungsmuffel. Unterforderte Hunde können Verhaltensstörungen und Ticks entwickeln.

Der Labrador Retriever

Namensgebend für diese Hunderasse ist die Labrador-Halbinsel im östlichen Kanada. Der Labrador Retriever wurde ursprünglich zum Apportieren bei der Jagd von erlegten Wasservögeln gezüchtet.

Der Labrador Retriever ist gutmütig, neugierig, lieb und aufgeschlossen. Aufgrund seines unbändigen Willens "zu gefallen", ist er sehr lernbereit und motiviert. Kein Wunder also, dass diese Rasse in den vielfältigsten Bereichen eingesetzt wird.

Unterforderte Labrador Retriever neigen zu unerwünschten Verhaltensweisen und werden bei mangelnder Bewegung schnell fett.

Der Papillon

Der aus Frankreich und Belgien stammende Papillon war in der Vergangenheit ein beliebter Gesellschaftshund, der gerne vom Adel und in Königshäusern gehalten wurde.

Der Papillon ist ein intelligenter, flexibler und freundlicher Hund, der sich leicht erziehen lässt. Zudem lässt sich die Rasse gerne verwöhnen. Als Familienhund, der voll am Familienleben teilnehmen darf, ist er gut geeignet.

Obwohl er zerbrechlich aussieht, will er körperlich und geistig ausgelastet werden. Die Rasse ist gut geeignet für diverse Hundesportarten. Der Papillon ist zudem ein guter Wachhund.

Der Rottweiler

Der Rottweiler ist eine, hauptsächlich von Metzgern und Viehhändlern eingesetzte Hunderasse, die zum Bewachen und Treiben von Großviehherden eingesetzt wurde.

Heute findet man den Rottweiler zudem im Polizei- und Militärdienst als Gebrauchshund und Wachhund. Der Rottweiler ist nervenstark, selbstbewusst, unerschrocken und freundlich.

Aufgrund seiner niedrigen Reizschwelle wird der Rottweiler in einigen Bundesländern als Listenhund geführt oder muss einen Wesenstest vorweisen. Der Rottweiler benötigt eine konsequente Erziehung und Führung.

Der Australian Cattle Dog

Der Australian Cattle Dog ist ein ausdauernder, harter und unermüdlicher Arbeitshund aus Australien. Er wird dort als Herdengebrauchshund, Treib- und Wachhund eingesetzt.

Die Hunde sind furchtlos, zäh und mutig. Sie scheuen im Viehtrieb auch die Konfrontation mit großen Bullen nicht. Diese Hunderasse will unbedingt gefordert werden und braucht eine konsequente und sichere Führung.

Speziell Rüden können ein starkes Rangbewusstsein haben, die Kampfaufforderungen von anderen Hunden meistens nicht aus dem Weg gehen. Australien Cattle Dogs sollten nicht von unerfahrenen und unsicheren Menschen geführt werden.

Der Corgi

Der aus Wales stammende Corgi wurde ursprünglich als Hofhund, Hüte- und Treibhund eingesetzt. Der Corgi wirkt stämmig und untersetzt. Dennoch ist er schnell und wendig.

Der Corgi ist zudem ein toller Begleithund, der einen starken Beschützerinstinkt aufweist. Er will unbedingt geistig und körperlich gefordert werden.

Der Corgi ist zudem ein beliebter Ausstellungshund. Corgis kennt man aus dem britischen Königshaus, da Königin Elisabeth II. die Hunde bereits seit 1933 hält.

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