Viele Menschen in Lateinamerika hätten keinen Zugang zu Medikamenten oder ärztlicher Versorgung. Mit Corona habe sich die Situation der Armen verschlechtert. Lateinamerika befinde sich infolge der Pandemie und des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine «in einer dramatischen humanitären Krise», vor der man nicht die Augen verschließen dürfe, sagte der Adveniat-Hauptgeschäftsführer Martin Maier.

Er rief zur Solidarität auf. «Lassen Sie uns gemeinsam die Spirale von mangelnder Gesundheitsversorgung, Hunger und Armut durchbrechen und Gesundsein fördern», sagte er. Mit den Spenden werden Hilfsprojekte wie Gesundheitshelfer, Gemeindeteams und kirchliche Krankenhäuser gefördert. Schwerpunktländer sind Guatemala und Bolivien. In Guatemala sei jedes zweite Kind unterernährt, hieß es.