Der Kläger wandte sich nach Angaben des Oberlandesgerichts im Mai 2020 an das Amtsgericht Trier, das den Antrag zurückwies. Die dagegen eingereichte Beschwerde wies das Pfälzische Oberlandesgericht ebenfalls zurück. Der Beschluss ist rechtskräftig.

Das Gericht begründete die Entscheidung damit, dass nicht ersichtlich sei, dass der Geburtsname des Klägers im Geburtenregister falsch eingetragen ist. In einer Pressemitteilung des Gerichts heißt es außerdem, dass der Kläger sich in seinem Fall nicht auf die Regelung der Weimarer Reichsverfassung berufen könne, die seit dem 14. August 1919 gilt. Diese Regelung erlaube es Adelsfamilien nur, ihren Titel weiterzuführen, wenn sie diesen bereits zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Weimarer Reichsverfassung getragen haben. Im Fall des Nachfahrens der rheinländischen Adelsfamilie haben bereits dessen Ur-Ur-Großvater und drei weitere Generationen der Familie den Adelstitel bis zum 14. August 1919 nicht mehr getragen.

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