Max ist 29 und steht mitten im Leben, als er die Diagnose Blutkrebs erhält. Der Saarbrücker kämpft sechs Monate gegen den Lymphdrüsenkrebs, erhält Chemotherapien und glaubt, den Krebs schon besiegt zu haben. Er schmiedet Pläne mit Partner Michael, sogar eine Hochzeit soll es geben. Bis es ihm plötzlich wieder schlechter geht. Und er erneut erfährt: Der Krebs ist zurückgekommen.

Max ist Einzelhandelskaufmann und seit sechs Jahren mit seinem Partner Michael zusammen. Er liebt seinen Job und hat sich zum Filialleiter hochgearbeitet. In seiner Freizeit kocht er gerne, liebt seinen Garten, trifft sich mit seinen Freund*innen und geht ins Kino. Manchmal fahren sie an die Ostsee zu Max' Familie. 

Max fühlt sich müde, kraftlos, hat keinen Appetit mehr

Max bekommt plötzlich Schmerzen in den Oberschenkeln, fühlt sich müde und kraftlos. Er hat keinen Appetit mehr und ist erschöpft. Zunächst schiebt er es auf die viele Arbeit. Die klassischen Grippesymptome, wie er meint, tut er als Lappalie ab.

Doch dann nehmen die Schmerzen so zu, dass Max in die Notaufnahme muss, kurz darauf hängen seine Lippen und sein Augenlid. Der erste Verdacht eines Schlaganfalls wird nicht bestätigt, dafür finden die Ärzte ein Lymphom in Max' Kopf. Die Ärzte erklären damit die Gesichtslähmungen. Bei weiteren Untersuchungen wird deutlich, dass sein ganzer Körper mit Lymphomen befallen ist. 

Max kämpft sich durch sechs Chemoblöcke 

Ab Mitte Februar kämpft sich Max durch sechs Chemoblöcke. Wegen strenger Corona-Auflagen können Max und Michael nur telefonisch in Kontakt bleiben. "Es war eine harte Zeit, aber Jammern hilft nicht. Ich habe versucht, Max so gut es geht, beizustehen. Er wusste zu jeder Zeit, dass ich an seiner Seite bin", erklärt Michael. 

Mitte Juli kann Max tumorfrei entlassen werden. Er hat Pläne: Erst die Reha und dann die Wiedereingliederung in den Beruf. Doch bei einer Routineuntersuchung dann der nächste Schock: Ein neues Lymphom im Kopf. Diesmal heißt der neue Fahrplan: Eine Stammzellentransplantation. Das bedeutet aber auch: Max braucht irgendwo auf der Welt einen Menschen mit denselben Gewebemerkmalen, der zu einer Stammzellenspende bereit ist. 

"Zögert nicht, lasst euch registrieren und schenkt uns damit eine gemeinsame Zukunft"

Michael glaubt fest an ihre gemeinsame Zukunft: „Seit sechs Jahren gehen Max und ich Seite an Seite. Wir haben unsere geplante Hochzeit 2022 verschoben, weil wir nicht wissen, wie lange der Kampf gegen den Krebs dauert. Aber das ist am Ende nicht wichtig. Unsere Liebe zueinander hält alles zusammen. Auch diese Ausnahmesituation, in der wir uns jetzt seit vielen Monaten befinden. Ein Leben ohne ihn – unvorstellbar. Deshalb bitte ich alle: Zögert nicht, lasst euch registrieren und schenkt uns damit eine gemeinsame Zukunft. Allen, die sich an dieser Aktion beteiligen, danken wir von ganzem Herzen.“

Vielleicht bist gerade du der passende Spender

  • Jede/r zwischen 17 und 55 Jahren kann helfen und sich unter www.dkms.de/max ein Registrierungsset bestellen
  • Um Patient*innen wie Max auch weiterhin unterstützen zu können, ruft die DKMS dazu auf, sich online registrieren zu lassen
  • Auch eine normale Onlineregistrierung über dkms.de ist jederzeit möglich!

Lies hier, wie nach langer Suche ein passender Spender für Sophia gefunden werden konnte.

Dominik Mende erzählt hier, wie es ist, selbst zum Stammzellenspender zu werden.