Mit der Hofübernahmeprämie solle der Mut anerkannt werden, sich auf die Generationenarbeit in der Landwirtschaft einzulassen, sagte der FDP-Abgeordnete Marco Weber. Als ersten Schritt nannte er einen Betrag von 50.000 Euro, ein «Give-away der Politik», das bei weitem nicht die bei einer Hofübernahme oft erforderlichen Investitionen abdecke.

«Was immer der Landwirtschaft nutzt und gut tut, findet unsere Unterstützung», sagte der CDU-Abgeordnete Michael Ludwig. Die Situation von Landwirten sei überaus schwierig. Selbst alteingesessene Betriebe arbeiteten am wirtschaftlichen Existenzminimum. Daher wollten viele junge Menschen keine Landwirte werden oder bleiben.

Landwirtschaftsministerin Daniela Schmitt (FDP) sagte: «Wir wollen jungen Menschen den Einstieg ins Unternehmertum auf dem Acker oder im Weinberg erleichtern.» Die vorgeschlagene Prämie sei ein Anreiz dafür. Investitionen nach einer Hofübernahme könnten dann mit Förderinstrumenten der EU unterstützt werden.