Die neuen mit Nitrat und Phosphat belasteten Flächen wurden laut Ministerium vom Landesamt für Umwelt berechnet. Als Entwurf seien sie im sogenannten GeoBox-Viewer (https://geobox-i.de/GBV-RLP/) für einzelne Flurstücke einsehbar. Für die Rechtsgültigkeit dieser Gebiete sei noch ein Kabinettsbeschluss bis Jahresende nötig.

Die von der Düngung 2023 an geltende Neuausweisung der «roten» und «gelben» Gebiete war laut Agrarministerium notwendig geworden, weil die EU-Kommission das bisherige Vorgehen seit 2021 nicht akzeptiert hatte. Die Bundesregierung änderte daher im August 2022 die entsprechende Verwaltungsvorschrift. Daher müssen alle Bundesländer bis Ende 2022 die belasteten Gebiete neu ausweisen.