Dachhaie, Betrüger die sich als Dachdecker ausgeben, waren am Mittwoch in der Ringstraße unterwegs. Vier Männer fuhren mit einem Transporter vor und sprachen einen 72-jährigen Anwohner an. Sie boten ihm an, die veraltete Regenrinne rund um das Haus zu erneuern. Der Mann ließ sich auf das unerwartete Angebot ein. Für die Arbeiten vereinbarten sie einen Preis von 600 Euro.

Nachdem bereits mehrere Rinnen abmontiert und ausgetauscht waren, forderten die Arbeiter aufgrund hoher Materialpreise plötzlich 2.500 Euro von dem Hauseigentümer. Der Senior verweigerte die höhere Zahlung. Bei dem Disput zeigen sich die Männer lautstark und fordernd. Der 72-Jährige beharrte auf seinem Standpunkt und verständigte schließlich die Polizei.

Die Einsatzkräfte kontrollierten die vermeintlichen Dachdecker. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass die Männer bereits wegen ähnlicher Delikte aufgefallen waren. Die Beamten brachten die Beschuldigten zur Dienststelle. Dort wurden sie erkennungsdienstlich behandelt. Auf die Tatverdächtigen kommt eine Anzeige wegen Betruges zu.

Die Masche der "Dachhaie": Als Handwerker ohne vorherigen Auftrag erscheinen angebliche Dachdecker, die einen Schaden am Dach oder der Regenrinne entdeckt haben wollen. Sie versprechen den vermeintlichen Schaden für kleines Geld zu reparieren und verlangen dann eine horrende, ungerechtfertigte Summe für die meist unfachmännisch ausgeführten "Reparaturen". Oftmals werden die Opfer unter Druck gesetzt. Bei ähnlichen Maschen treten Betrüger als Pflasterarbeiter oder Teerkolonnen auf.

Die Polizei warnt: Lassen Sie sich nicht auf vermeintliche Handwerker ein, die unangemeldet und ohne Auftrag kommen! Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, holen Sie Familienmitglieder oder Nachbarn dazu und informieren Sie die Polizei. Wenn Ihnen Fahrzeuge oder Personen verdächtig vorkommen, rufen Sie die Polizei. |mhm

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