• Koblenz: Über 800.000 Euro Fördermittel des Landes sind bewilligt
  • Meilenstein für einen barrierefreien ÖPNV
  • 90 vollständig barrierefreie Haltepunkte 

Den ersten Förderbescheid für den barrierefreien Ausbau der Haltestellen im Stadtgebiet Koblenz überreichte Staatssekretär Michael Hauer im Namen von Ministerin Katrin Eder hat am Freitag (21. Oktober 2022) an Oberbürgermeister David Langner.

Barrierefreier ÖPNV für Koblenz: 800.000 Euro Fördermittel genehmigt

Dies ist der Startschuss für die vielfältigen Infrastruktur-Maßnahmen, die es zukünftig allen Koblenzer*innen ermöglichen sollen, den ÖPNV gleichberechtigt zu nutzen. „Der barrierefreie Ausbau unserer Haltestellen ist ein zentraler Baustein, um die Busnutzung attraktiv für alle Bürgerinnen und Bürger zu machen und den Menschen den Umstieg zu erleichtern“, so Oberbürgermeister David Langner.

Rund ein Drittel der 289 Haltestellen bzw. 599 Haltestellen in Koblenz sind derzeit ganz oder teilweise barrierefrei. Der Ausbau in erfolgt etappenweise über mehrere Jahre. Im kommende Jahr sollen 27 Haltestellen komplett barrierefrei werden. Dafür stellte das Land einen Zuschuss in Höhe von 819.400 Euro bereit.

Ein noch umfangreicheres Paket von 98 Haltestellen ist für 2023 bis 2025 ​​in Koblenz geplant. Diese Haltestellen sollen je nach Standort ganz oder teilweise barrierefrei gestaltet werden. Der weitere Ausbau erfolgt sukzessive. 

koveb-Geschäftsführer Kunz: „Unsere Busse sind bereits im Sinne der Barrierefreiheit gestaltet"

"Das ist eine gewaltige Infrastruktur-Aufgabe für die Koblenzer Verkehrsbetriebe", so koveb-Geschäftsführer Hansjörg Kunz. "Unsere Busse sind bereits im Sinne der Barrierefreiheit gestaltet. Mit dem Ausbau der Haltestellen setzen wir dieses Anliegen konsequent fort."

Die modernen Busse der koveb sind mit ihren Klapprampen, der Absenkfunktion und dem vergrößerten Perron-Bereich sowie taktilen Elementen, Außenbeleuchtung oder Audio-Durchsagen bereits vollumfänglich ausgerüstet. Der Ausbau der Haltestellen ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung gleichberechtigter Teilhabe.

Die zuständige Ministerin Katrin Eder betont: „Der barrierefreie Ausbau des ÖPNV ist elementar wichtig, um alle Bürger*innen am öffentlichen Nahverkehr teilhaben zu lassen. Und je mehr Menschen statt auf's Auto auf den ÖPNV setzen, desto besser ist das für den Klimaschutz. Denn jeder Kilometer, der nicht mit einem mit fossilen Kraftstoffen betriebenen Auto gefahren wird, spart CO2.“