Eine Razzia bei einem Konzert in Weitersburg führte zu Bußgeldern und Ermittlungen gegen 30 Teilnehmer. Das Konzert brachte mehrere Bands und Personen aus der rechten Szene zusammen. Die meisten Ermittlungen liefen wegen Verstöße gegen die Corona-Verordnung. 

Die Polizei warnt derzeit vor weiteren Radikalisierungen, wobei rechtsextremistischer Musik eine wichtige Rolle spielt. 

 Razzia bei Rechtsrock-Konzert

Bei einer Razzia in der rechtsextremen Szene hat die Polizei am Samstag, dem 26. Februar,  Ermittlungen gegen 30 Teilnehmer eines Rechtsrock-Konzertes aufgenommen. Kurz vor Beginn des Konzertes umstellten 130 Einsatzkräfte eine alte Mühle in Weitersburg (Landkreis Mayen-Koblenz), in der die Veranstaltung stattfinden sollte, teilte die Polizei anschließend in einer Pressemitteilung mit.

 

Die Männer und Frauen wurden noch vor Ort durchsucht sowie ihre Personalien aufgenommen. Die Polizei stellte bei einigen Teilnehmern der Veranstaltung Verstöße gegen die Corona-Verordnung fest und verhängte Bußgelder. Weitere Ermittlungen laufen zurzeit, so ein Sprecher der Polizei.

Nach jetzigem Kenntnisstand wurde die Veranstaltung bei Koblenz in privaten Räumen abgehalten, um die Teilnehmer miteinander zu vernetzen sowie Strukturen in der Szene zu schaffen und weiter zu stärken. Durch solche Veranstaltungen verfestige sich rechtes Gedankengut und trage zur weiteren Radikalisierung bei, warnt die Polizei - insbesondere in Verbindung mit rechtsextremistischer Musik und Liedtexten.