• Waldbrandgefahr in Mayen
  • Trockenheit ist "brandgefährlich"
  • Mayener Stadtwald, einer der größten Wälder in Rheinland-Pfalz

Der Sommer naht - das haben die letzten Tage bereits gezeigt. Es wird trocken und heiß. Wer kennt es nicht? Der Tag war viel zu schwül, kein Fleckchen Schatten in der Stadt, die Schwimmbäder sind überlaufen und die Schwüle zeigt sich auf jeder Pore des Körpers. Es ist einfach unangenehm und man sehnt sich nach Schatten, kühlem Wind und frischer Luft. Da kommt ein, von Bäumen Sonne geschützter, Waldspaziergang gerade recht. 

Stadt Mayen: "Deshalb müssen alle mithelfen, dass gerade jetzt kein Feuer ausbricht"

Die Stadt Mayen ist nach eigenen Angaben im Sommer während der trocken-warmen Witterung einer Waldbrandgefahr ausgesetzt. Mayen und seine Stadtteile ist von Wald umrahmt und während einer andauernden Trockenheit somit "brandgefährlich".

Der Mayener Stadtwald ist der Stadt zufolge einer der größten Wälder in Rheinland-Pfalz. Insgesamt umfasst der Wald eine Fläche von 2000 Hektar und bestehe zu 60 % aus Laubholz und zu 40 % aus Nadelholz. 

Zudem sei eine große Fläche des Waldes durch den Borkenkäfer beschädigt worden. Wodurch "es in den Wäldern Mayens viel Totholz gibt, welches ebenfalls leicht entzündlich ist", berichtet die Stadt Mayen in einer Pressemitteilung. Es gibt nur ein Problem: "Eine umfassende und ständige Überwachung einer der größten Waldflächen in Rheinland-Pfalz ist nicht möglich", warnt die Stadt und ruft damit gleichzeitig die Bürger*innen auf, zum Schutze beizutragen. 

Ein Appell an Waldbesucher*innen - sonst brennt der Wald lichterloh

Das Forstrevier der Stadt Mayen appelliert an alle Besucher*innen des Stadtwaldes und stellt Regeln auf. Denn "arglos weggeworfene Zigarettenkippen oder Glasflaschen ziehen verheerende Folgen nach sich: der Wald brennt lichterloh", warnt die Stadt Mayen.

Wenn du dich an diese Regeln hältst, kannst du den Wald schützen:

  • Kein offenes Feuer im Wald
  • Kein offenes Feuer an den Grillhütten
  • Rauchen verboten

Diese Regeln haben einen rechtlichen Hintergrund. Denn das Rauchen und Zünden von offenem Feuer sei durch das Landeswaldgesetz strengstens verboten. Damit diese Regeln eingehalten und Waldbrände verhindert werden können, werde das Forstrevier verstärkte Kontrollen durchführen.