• Auffahrunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen auf der A 48 
  • Mann raste in ein Stauende 
  • Hund fast 24 Stunden verschwunden

Am Mittwochnachmittag (7. Dezember 2022)  befuhr ein 36-jähriger Mann die A 48 und krachte in ein Stauende. Das vor ihm langsam rollende Auto wurde beim Aufprall so herumgeschleudert, dass die Beifahrerseite unter einen Kastenwagen geriet. Wie die Polizei Montabaur berichtet, wurde auch dieses Fahrzeug wiederum unter einen stehenden LKW geschoben

Auf der A 48 ins Stauende gerast: Hund läuft beim Unfall davon 

Bei dem Unfall wurde ein 71-jähriger Mann in seinem Auto unter einem Kleinlaster eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit einer Rettungsschere befreit werden. Er wurde schwerverletzt von einem Rettungshubschrauber in ein Koblenzer Krankenhaus gebracht. 

Auch zwei weitere Personen wurden verletzt und zur Beobachtung in eine Klinik gebracht. In dem Auto, auf das der Unfallverursacher krachte, befand sich auch ein Hund. Diesem gelang es, bei den Rettungsarbeiten aus dem Auto zu entkommen

Er floh in ein nahegelegenes Waldstück. Trotz einer Wärmebild-Drohne konnte der verschreckte Vierbeiner zunächst nicht aufgefunden werden, wie die Polizei MontabaurinRLP.de gegenüber bestätigt. Gegen Donnerstagmittag (8. Dezember 2022) dann die Entwarnung: Der Vierbeiner konnte wohlbehalten aufgegriffen werden und wurde zu einem Tierarzt gebracht. Am Nachmittag konnte die Tochter des verunfallten Ehepaares den Hund abholen. 

Dreistündige Vollsperrung der A 48 und hoher Sachschaden 

Aufgrund der Bergungs- und Rettungsarbeiten musste die Autobahn für drei Stunden voll gesperrt werden. Der Feierabendverkehr sorgte für einen ordentlichen Rückstau. Zudem entstand ein Sachschaden im fünfstelligen Bereich