• Willdlingskitten im Tierheim Andernach: Über 20 Katzenbabys suchen ein Zuhause
  • Verwilderte Kätzchen haben es bei der Vermittlung schwer
  • Vermittlungserfolge in der Vergangenheit: Auch aus wilden Kätzchen können Schmusekatzen werden

Mehr als 20 Wildlingskitten warten im Tierheim Andernach aktuell auf ein liebevolles Zuhause. Die Kleinen haben es besonders schwer, denn wenn potenzielle Besitzer*innen ins Tierheim kommen, suchen die meist nach zutraulichen, verschmusten Katzen. Ermittlungserfolge aus der Vergangenheit haben jedoch gezeigt: Auch aus einem verwilderten Kätzchen kann eine Schmusekatze werden. 

Mehr als 20 Wildlingskitten im Tierheim Andernach: Auch aus scheuen Katzen werden Schmusetiger

Bei den Wildlingskitten handelt es sich größtenteils um die Nachkommen von Straßenkatzen, die im Tierheim Andernach auf der Suche nach ihrem ersten richtigen Zuhause sind. "Sie sind jung und teilweise noch etwas schüchtern", schreibt das Tierheim auf seiner Facebook-Seite über die Katzenjungen. Wegen ihrer Schüchternheit haben die Wildlinge oft schlechtere Vermittlungschancen als andere, zahme Katzen. 

"Sie sind jung genug, um sich an Menschen gewöhnen zu können, doch im Tierheim haben wir einfach viel zu wenig Zeit für sie", erklärt das Tierheim weiter. Die Kätzchen können also noch zahm werden, so bekäme das Tierheim Andernach regelmäßig Post von Halter*innen, deren Wildlingskitten sich zu echten Schmusetigern entwickelt hätten. Über so einen Fall berichtete das Tierheim beispielsweise erst am Donnerstag (29. September 2022).

Darin geht es um den kleinen Reno, der sich im Tierheim zuerst sehr unzugänglich zeigte. Inzwischen sieht das ganz anders aus: Seit Reno  ein Zuhause gefunden hat, ist er wie ausgewechselt und kuschelt mit seinen neuen Besitzer*innen auf der Couch. "Es lohnt sich definitiv immer, auch den scheueren Kätzchen eine Chance zu geben, sie werden es mit Liebe danken", appelliert das Tierheim Andernach, damit auch die anderen Wildlingskitten schon bald Menschen zum Kuscheln finden.