• Polizeieinsatz in Edenkoben: 53-Jähriger auf der Flucht
  • Flüchtiger bedrohte Gerichtsvollzieher mit einem Messer
  • Hubschrauber und Spürhunde im Einsatz

In Edenkoben im Landkreis Südliche Weinstraße kam es am Mittwoch (22. Juni 2022) zu einem Polizeieinsatz. Wie das Polizeipräsidium Rheinpfalz berichtet, befindet sich dort ein 53-jähriger Mann auf der Flucht. Es werde davon ausgegangen, dass dieser bewaffnet ist. 

Polizeieinsatz wegen Flucht in Edenkoben: Falschmeldungen über Amoklauf an den Schulen

Bisherige Erkenntnisse lassen darauf schließen, dass die Vollstreckung von Zwangsmaßnahmen zur Flucht des Mannes geführt hat. So habe ein Gerichtsvollzieher die Maßnahmen am Mittwoch (22. Juni 2022) in der Wohnung des Flüchtigen, welche sich in der Bahnhofsstraße befindet, vollstrecken wollen. Bevor dieser die Wohnung betreten konnte, habe der 53-Jährige allerdings ein Messer gezeigt.

Aus diesem Grund umstellten anschließend Polizeikräfte das Anwesen. Spezialkräfte, die sich ebenfalls im Einsatz befanden, stellten dann fest, dass sich der 53-Jährige nicht mehr in seiner Wohnung befand. Das Anwesen des Mannes sei durchsucht worden, teilte die Polizei mit. Danach wurde ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Nun fahndet die Polizei nach dem 53-Jährigen, der circa 1,70 Meter groß sei und eine Glatze habe. Wie die Polizei mitteilt, bestehe aktuell aber keine Gefahr für die Bevölkerung. Unter anderem ein Hubschrauber sowie Spürhunde waren im Einsatz, wie das Polizeipräsidium Rheinpfalz mitteilte.

Falschmeldung über Amoklauf - Keine Anhalter mitnehmen

Im Zusammenhang mit dem Polizeieinsatz kommt es aktuell zu Falschmeldungen über Amokalarme an den Schulen in Edenkoben. Die Polizei betont allerdings: Es gibt keine Hinweise auf einen Amoklauf. Die Schüler*innen seien lediglich dazu aufgefordert, die Schulen nicht zu verlassen. Dies sei nötig, da sich der Einsatzort in Nähe einer Schule befindet und nicht behindert werden soll.

Die Polizei appellierte aber weiter, in der Region keine Anhalter mitzunehmen und Verdächtige zu melden.