In der Nacht zum Montag, den 11.04.2022, fiel einer Streife der Autobahnpolizei in Ruchheim ein Kleinbus auf, der die BAB 61 in Richtung Süden befuhr und einen PKW auf einem Anhänger transportierte. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle konnte festgestellt werde, dass der Betreiber des Personen- und Gütertransportunternehmens, welcher eine kleine Reisegruppe samt Gepäck von Frankreich nach Moldawien fuhr, keine Lizenz zum Internationalen Personentransport besaß. Im Verlauf der Kontrolle staunten die eingesetzten Beamten nicht schlecht, führte der Unternehmer doch mehr als 10.000 Euro Bargeld in kleinen Scheinen mit sich, für das er keinerlei Erklärung hatte. Zusätzlich waren drei der Mitfahrer:innen zur Fahndung ausgeschrieben. Den mitgeführten Dokumenten war zu entnehmen, dass die drei Personen nach versagtem Asyl in Deutschland in Frankreich ihr Glück erneut erfolglos versucht hatten und sich nun wieder in Deutschland befanden.

Es wurde eine vierstellige Sicherheitsleistung erhoben. Zwei der drei Mitfahrer:innen wurden nach der Sicherstellung deutscher Dokumente aus der polizeilichen Maßnahme entlassen. Der Dritte Fahrgast verblieb im Gewahrsam der Polizei, dieser war zur Abschiebung ausgeschrieben.

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