• "Weltmeisterschaft" im Weihnachtsbaumwerfen soll stattfinden
  • Teilnehmer*innen treten in drei Kategorien an
  • 2003 veranstaltete der FC Wacker Weidenthal erstmals ein Knutfest

Die „Weltmeisterschaft“ im Weihnachtsbaumwerfen im pfälzischen Weidenthal soll nach zweimaligem coronabedingten Ausfall 2023 wieder stattfinden. Das sogenannte Knutfest sei für den 8. Januar 2023 angesetzt, teilte Sprecherin Silke Blum vom Veranstalter FC Wacker 1920 Weidenthal mit.

Die „Weltmeisterschaft“ im Weihnachtsbaumwerfen findet 2023 wieder statt

Obwohl der Nadelbaum auch anderswo in Deutschland längst gepfeffert wird, gilt das Turnier in Weidenthal als Klassiker. Dabei messen sich die Wettkämpfer*innen in drei Kategorien: Die Teilnehmer*innen müssen eine 1,50 Meter hohe Fichte wie einen Speer werfen, wie einen Hammer in der Leichtathletik schleudern und über die Hochsprungstange manövrieren. Die Höhe bestimmen sie selbst.

Die Werte werden aufsummiert – derjenige mit dem höchsten Gesamtwert gewinnt. Das letzte Mal, dass der örtliche Fußballverein den Wettbewerb 2020 ausrichtete, war das 14. Mal. 92 Männer, 40 Frauen und 35 Kinder sind registriert. Jährlich kommen hunderte Zuschauer*innen in die rund 2.000 Einwohner zählende Ortschaft Weidenthal im Landkreis Bad Dürkheim, um Frauen und Männern dabei zuzusehen, wie sie trotz Kälte und Nässe Tannen über den Platz werfen.

Im Jahr 2003 richtete der FC Wacker Weidenthal zum ersten Mal ein Knutfest nach schwedischem Vorbild aus. Vier Jahre später wurde in Weidenthal – vom Weihnachtsbaumwerfen beim Einrichtungsunternehmen IKEA inspiriert – die erste „Weltmeisterschaft“ in dieser Sportart veranstaltet, an der sich etwa 40 Wettbewerber*innen beteiligten.

Redaktion mit dpa