Insbesondere mit den weiter um sich greifenden 2G-Regelungen scheint es für manche Impf-Besorgte unumgänglich, mittels Betrug an das heißbegehrte digitale Impf-Zertifikat zu gelangen. Dies versuchten auch ein 50-Jähriger und eine 60-Jährige aus Rheinhessen am Dienstagnachmittag (23. November) in einer Apotheke in Mainz

Allerdings scheinen sie bei ihrem Betrugsversuch nicht gründlich genug vorgegangen zu sein, denn die Apothekerin vor Ort stellte dem Polizeibericht zufolge sofort offensichtliche Hinweise auf eine Fälschung fest. 

Eklatanter Fehler: Apothekerin wurde misstrauisch

Wie das Polizeipräsidium Mainz berichtet, stellte die Apothekerin schon beim ersten Hinsehen offensichtliche Hinweise auf eine mögliche Fälschung fest: Sie erkannte einen "eklatanten Rechtschreibfehler" in der Berufsbezeichnung des angeblich impfenden Arztes. Auch eine Überprüfung weiterer Merkmale hielt die vorgelegte Kopie des Impfausweises nicht stand, weshalb die Polizei verständigt wurde.

Nachdem die alarmierte Funkstreife der Polizeiinspektion Mainz den Sachverhalt vor Ort aufgenommen hatte, wurde nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft eine Durchsuchung der Wohnung des 50-Jährigen durchgeführt. Hierbei konnte letztlich der gefälschte Impfausweis aufgefunden und sichergestellt werden. 

Bereits am Montagnachmittag (22. November) war es in einer anderen rheinhessischen Apotheke zu einem ähnlichen Vorfall gekommen. Hier hatte eine 60-jährige Frau versucht, mit einem gefälschten Impfausweis an einen digitalen Nachweis zu kommen. Auch in diesem Fall wurde die Polizei verständigt und eine Strafanzeige gefertigt. 

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Betrugsversuche mit gefälschten Nachweisen, wie beispielsweise in der Gastronomie, stellen eine zunehmende Belastung für die rheinland-pfälzischen Behörden dar.  

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