Die Corona-Schutzregeln werden vom heutigen Mittwoch, 24. November, an schärfer: Am Arbeitsplatz sowie in Bus und Bahn gilt dann 3G. In der Gastronomie, bei Veranstaltungen und im Theater sind Ungeimpfte nicht mehr zugelassen. Dort gilt dann wegen der hohen Infektionszahlen 2G.

Das gesellschaftliche Leben in Rheinland-Pfalz wird angesichts der steigenden Infektionszahlen vom heutigen Mittwoch an eingeschränkt. In Gastronomie, Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie bei Veranstaltungen und körpernahen Dienstleistungen gilt dann nach den bundeseinheitlichen Beschlüssen Warnstufe 2 und damit 2G. Das bedeutet somit ausschließlich Zutritt nur für Genesene und Geimpfte. 

"Lockdown für Ungeimpfte, um vierte Welle zu brechen"

Ausnahmen gelten generell für Kinder unter zwölf Jahren. Für ältere Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre ist 3G möglich, also ein Test.

"Wir halten einen Lockdown für Ungeimpfte für eine Schutzmaßnahme, um die vierte Welle zu brechen, ohne dass wir wieder Schulen, Kitas, Einzelhandel, Kultureinrichtungen, Betriebe oder Hotel und Gastronomie schließen müssen", hatte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Donnerstagabend, 18. November, nach der Schalte der Länderchefs mit der geschäftsführenden Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem geschäftsführenden Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) mitgeteilt.

"Brandmauer gegen die hohen Infektionszahlen in den Nachbarländern"

"Wir haben einen Instrumentenkasten, der aktuell in bestimmten Bereichen weitergeht als die bislang angewandten Maßnahmen: Das sind 3G am Arbeitsplatz, 3G im öffentlichen Personennahverkehr und in den Zügen des Regional- und Fernverkehrs sowie 2G bei Freizeitveranstaltungen, Kultur, Hotel und Gastro und körpernahen Dienstleistungen", hatte Dreyer zum Infektionsschutzgesetz der Ampel-Fraktionen im Bund gesagt, dem am Freitag, 19. November, nach dem Bundestag auch der Bundesrat zugestimmt hat.

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"Wir müssen diese Brandmauer gegen die hohen Infektionszahlen in den Nachbarländern noch höher ziehen", sagte Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD). "Wenn wir diese Welle brechen wollen, dann kommt es einmal mehr auf jeden und jede von uns an." Es gelte nun, die Regeln zu verschärfen, gleichzeitig die Impfkampagne voranzutreiben und vor allem vulnerable Gruppen zu schützen.

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