• Am Freitag fanden Klimaschutz-Demos in rheinland-pfälzischen Städten statt
  • Unter dem Motto "People Not Profit" gingen die Menschen auf die Straße
  • Sie forderten unter anderem den radikalen Ausbau erneuerbarer Energien

Rund 1000 Menschen haben in Mainz für mehr Klimaschutz demonstriert. Unter dem Motto "People Not Profit" folgten am Freitag (23. September) Menschen auch in anderen rheinland-pfälzischen Städten dem weltweitem Aufruf der Klimaschutzbewegung Fridays for Future (FFF).

Klimademos in Mainz, Koblenz, Trier und Idar-Oberstein: Einsatz für radikalen Ausbau erneuerbarer Energien

In der Landeshauptstadt versammelten sich die nach Schätzungen der Polizei rund 1000 Teilnehmer*innen auf dem zentralen Schillerplatz. Sie forderten unter anderem einen radikalen Ausbau erneuerbarer Energien.

Nach vier Jahren stehe man weiterhin vor einer Welt, die Profit über Menschenrechte stelle, sagte eine Organisatorin der Klimabewegung zum Auftakt der Veranstaltung, an dem auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) teilnahm.

Setze man nicht schneller auf alternative Energiequellen, werde es noch schwieriger "aus der Krisenspirale rauszukommen", sagte die junge Aktivistin. Bundesweit gab es Proteste in mehr als 270 Städten - in Rheinland-Pfalz neben Mainz auch in Koblenz, Trier und Idar-Oberstein.