• Die schönsten Ruinen in Deutschland
  • Trierer Ruine im Ranking enthalten
  • Historienreiche Gemäuer sind immer einen Ausflug wert

Ruinen sind stille Zeitzeugen der Vergangenheit. So faszinieren uns alte Bauwerke auch heute immer wieder. Deshalb hat das Portal Reisereporter ein Ranking mit neun Ruinen in ganz Deutschland zusammengestellt. Eine davon befindet sich in Deutschlands ältester Stadt Trier.

Ruinen in Deutschland: Zeitreise in die Vergangenheit

Warum nicht auch einmal unter freiem Himmel geschichtsträchtige Gebäude erkunden? Statt in einem Museum zu verweilen, bieten sich vor allem Ruinen an, etwas zu lernen und gleichzeitig an der frischen Luft unterwegs zu sein. So lassen sich deutschlandweit ganz unterschiedliche Orte entdecken

So befindet sich auf dem Spitzenplatz des Rankings der sogenannte Ruinenberg in Potsdam. Nordöstlich vom nicht einmal 15 Minuten Fußweg entfernten Schloss Sanssouci kann hier zum Beispiel der Normannische Turm bestaunt werden. Allerdings ist dieses Bauwerk in Wahrheit nicht so alt, wie man denkt: Erst im Jahre 1748 ließ Friedrich der Große einige Bauwerke errichten.

Weiter im Süden Deutschlands besticht die Burg Falkenstein im Allgäu mit ihrem mittelalterlichen Erscheinungsbild. Sie belegt Platz zwei im Ranking, so ist sie nämlich die höchstgelegenste Burg in Deutschland. Doch gerade aufgrund ihrer Lage, die nicht gut zu erreichen ist, wurde sie im Gegensatz zu anderen Burganlagen wenig genutzt und zerfiel somit schneller als andere.

Das Amphitheater Trier: Damals und heute ein ereignisreicher Ort

Als weitere künstliche Ruine belegt die Löwenburg in Kassel den dritten Platz im Ranking von Reisereporter. Mit dem angrenzenden Burggarten und Turnierplatz lassen sich hier sicherlich romantische Ausflüge unternehmen. Durch Restaurationen nach dem Zweiten Weltkrieg begeistert die Burg heute noch zahlreiche Tourist*innen.

Ein altes römisches Bauwerk in Rheinland-Pfalz hat es diesmal ebenfalls ins Ranking geschafft und belegt den vierten Platz: Das Amphitheater in Trier. Es lassen sich in Deutschlands ältester Stadt noch zahlreiche andere Gebäude entdecken - beispielsweise die bekannte Porta Nigra oder die Konstantinbasilika - gerade deshalb ist Trier immer eine Reise wert.

Teufelsberg in Berlin - Eine der höchsten Erhebungen der deutschen Hauptstadt

Platz fünf belegt die Burgruine Rötteln bei Lörrach in Baden-Württemberg, deren Historie bis ins 13. Jahrhundert zurückdatiert werden kann. Laut Reisereporter wird die Ruine seit 1926 vom im Ort ansässigen Verein Röttelnbund e.V. Haagen betreut. Auf dem nächsten Platz geht es weiter nach Berlin: Dort befindet sich der sogenannte Teufelsberg, benannt nach dem nahe gelegenen Teufelsee.

Er ist eine der höchsten Erhebungen der deutschen Hauptstadt und somit von Weitem besonders gut sichtbar. Was ihn so besonders macht: Er ist keine klassische mittelalterliche Ruine, sondern ein Trümmerberg und aus circa 250 Millionen Tonnen Trümmern aus Zeiten des Kalten Krieges erbaut.

Mittelalterliche Burgen: Beliebte Ruinen in Deutschland

Auf dem sächsischen Berg Oybin befinden sich gleich zwei Reiseziele: Die Burg Oybin mit dazugehörigem Kloster aus dem 14. Jahrhundert. Im Zittauer Gebirge gelegen, ist dieser Ort so gleich auf doppelter Weise einen Ausflug wert und landet auf Platz 7.  Auf dem vorletzten Platz ist eine Ruine aus Nordrhein-Westfalen: Die mystische Burgruine Drachenfels. Sie liegt idyllisch im Siebengebirge und eine Rast auf der Wanderung lohnt sich hier auf jeden Fall.

Als Wahrzeichen der Stadt Heidelberg ist das Heidelberger Schloss nicht zu vergessen. Im Ranking ist es auf dem neunten Platz. Sie zählt zu einer der berühmtesten Ruinen Deutschlands und wurde urkundlich erstmals im 12. Jahrhundert erwähnt. Kulturhistorisch gibt es im Heidelberger Schloss einiges zu entdecken, so befindet sich in einem Teil beispielsweise ebenfalls das Deutsche Apotheken-Museum.

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