In einem Supermarkt in Trier sind sechs Mitarbeiter nach dem Austritt einer bislang unbekannten Substanz vorsorglich ins Krankenhaus gebracht worden.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter klagten am Montagmorgen (1. August 2022) über Husten und erlitten leichte Atemwegsreizungen, wie die Stadt Trier mitteilte. Mit hoher Wahrscheinlichkeit sei die Substanz aus dem Kühlraum des Marktes ausgetreten. Vermutlich habe es sich dabei um Kühlmittel gehandelt, das wegen eines Defekts ausgetreten sei.

Sechs Mitarbeiter*innen in Trierer Supermarkt von Atemwegsreizungen betroffen: Keine Gefahr für Umgebung

Für den Einsatz, bei dem rund 40 Feuerwehrleute vor Ort waren, war der Supermarkt gesperrt worden. Anschließend wurde das Gebäude wieder an den Besitzer übergeben, der sich nun um eine Reparatur kümmern muss, wie es hieß. Eine Gefahr für die Umgebung habe nicht bestanden.

Nach Polizeiangaben dauerte die Überprüfung der Anlagen zunächst noch an, der Markt blieb am Montag geschlossen.

Redaktion mit dpa