Manz hatte bei seiner ersten Befragung im März erklärt, das für den Hochwasserschutz zuständige Umweltministerium in Mainz habe in der Nacht der Flutkatastrophe darauf vertraut, dass die vorgesehenen Abläufe für den Katastrophenschutz zuverlässig funktionierten.

Wichtig sei gewesen, dass die Informationen des Landesamts für Umwelt auch in die betroffene Region übermittelt worden seien und dies sei geschehen.

Manz ist am Freitag nur einer von mehr als einem Dutzend Zeugen, die von dem Ausschuss in der auf mehr als zehn Stunden angesetzten Sitzung befragt werden. Bei der Flutkatastrophe im nördlichen Rheinland-Pfalz kamen mindestens 135 Menschen ums Leben.