Wie wird das Wetter in Deutschland? Am Donnerstag (4. August 2022) und Freitag wird es im Südwesten und der "südlichen Mitte" Deutschlands warm - extrem warm. Auch Unwetter sind laut Experten möglich. Das berichtet der Deutsche Wetterdienst. Am Donnerstag erreichen die Temperaturen in einigen Regionen Deutschlands bis zu 39 Grad, "was gleichzeitig aber auch schon den Höhepunkt der Hitzewelle markiert", sagte Meteorologe Tobias Reinartz vom Deutschen Wetterdienst am Mittwoch. Auch in Franken wird es heiß - einen Überblick über das Wetter in der Region gibt es hier. 

Teils schwere Hitze-Gewitter können am Donnerstag und Freitag vorübergehend Abkühlung bringen. Die kühleren Temperaturen halten aber nicht an - es bleibt auf lange Sicht sommerlich warm. Für Donnerstag warnt der DWD vor starker und im Oberrheingraben teils extremer Wärmebelastung. Die Experten empfehlen, ausreichend zu trinken, direkte Sonne und körperliche Anstrengungen zu vermeiden und die eigene Wohnung kühl zu halten.

Am heutigen Donnerstag erste Unwetter im Westen

Laut Prognosen kann es im Laufe des Donnerstags im Westen und Nordwesten lokal unwetterartige Schauer und Gewitter geben. Dabei besteht örtlich Gefahr von Starkregen, Hagel und schweren Sturmböen. Ansonsten gibt es viel Sonnenschein bei allenfalls harmlosen Quellwolken.

Höchsttemperaturen liegen im Nordwesten und in Ostseenähe bei 25 bis 32 Grad, sonst wird es dem DWD zufolge sehr heiß bei 32 bis 39 Grad - mit den höchsten Werten im Südwesten und in der südlichen Mitte.

Am Freitag zeigt sich der Himmel in einem breiten Streifen vom Südwesten bis in den Nordosten stark bewölkt. Dann kann es zu teils kräftigen Schauern und Gewittern kommen, die sich allmählich südostwärts verlagern. Im Südosten startet der Tag anfangs oft noch sonnig, später steigt das Gewitterrisiko mit lokaler Unwettergefahr. Zu einer ganz ähnlichen Prognose kommt Wetterexperte Stefan Ochs aus Herzogenaurach: Es wird noch heißer in Franken, am Freitag gibt es eine Abkühlung und teils kräftige Gewitter. Alle Informationen findest du in unserem separaten Franken-Wetter-Artikel.

Die Aussichten: Weiterhin warm und zu trocken

Im Nordwesten lockert der Himmel dagegen zunehmend auf, mit teils längeren sonnigen Abschnitten, nur in Nordseenähe kann es Schauer geben. Die Höchstwerte liegen in der Nordwesthälfte bei 20 bis 28 Grad, in der Südosthälfte wird es nochmal heiß bei 29 bis 35 Grad.

"Am Samstag räumen Schauer und Gewitter dann auch im Süden und Südosten die heiße Luft aus. Es bleibt dort mit 25 bis 30 Grad aber sommerlich warm", sagte Meteorologe Reinartz. Im Norden bleibe es dagegen kühler. Dank Hoch Oskar beruhige sich das Wetter: "Somit wird auch der Sonntag und der Beginn der neuen Woche ruhig, zunehmend auch im Norden wieder sommerlich warm und insgesamt leider wohl auch weitestgehend trocken verlaufen."

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