Fast zwei Drittel der neu aufgenommenen Corona-Patienten auf Intensivstationen sind ungeimpft. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Untersuchung des Robert Koch-Instituts und der Intensivmedizinervereinigung DIVI, wie die beiden Organisationen am Donnerstag (13. Januar 2022) mitteilten.

Demnach waren zuletzt von knapp 9000 Intensivpatienten, bei denen der Impfstatus bekannt war, 62 Prozent ungeimpft. 10 Prozent hatten einen unvollständigen Immunschutz, waren also genesen ohne Impfung beziehungsweise Teil-Immunisierung. 28 Prozent hatten eine vollständige Grundimmunisierung oder bereits eine Auffrischimpfung. Die Erhebung bezieht sich auf den Zeitraum vom 14. Dezember 2021 bis 12. Januar 2022.

Covid-Intensivpatienten sind meist ungeimpft: Was sagen Zahlen aus?

RKI und DIVI weisen aber darauf hin, dass die ausgewerteten Daten in dieser Form nicht geeignet seien, die Wirksamkeit der Impfung einzuschätzen. Dafür müssten die Daten unter anderem in ein Verhältnis mit der Entwicklung der allgemeinen Impfquote der Bevölkerung gesetzt werden. In Deutschland hatten bis Donnerstag 72,3 Prozent der Bevölkerung eine vollständige Grundimmunisierung erhalten.

Am Freitagmorgen (14. Januar 2022) hatten die vom RKI registrierten Neuinfektionen innerhalb eines Tages erstmals den Wert von 90.000 überschritten. Nur wenige Tage zuvor lagen die Zahlen zum ersten Mal seit Beginn der Pandemie über 80.000.

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