• Wetter-Experten sagen Schneefall und Frost voraus
  • Es wird eisig in Europa: Ein Blizzard fegt auf uns zu
  • Am Samstag in den Morgenstunden schneit es bereits: Experten haben Blizzard in Deutschland angekündigt
  • Mit diesen Wetterbedingungen musst du in den kommenden Tagen und Wochen rechnen

Am Samstagmorgen ist es in den meisten Regionen bereits weiß - und es schneit weiter: Das starke Azorenhoch soll nach Wettervorhersagen den Britischen Inseln zum Ende der Woche einen harten Wintereinbruch mit Schneefall bescheren. Grund dafür sei das Azorenhoch. Es dehne sich bis nach Grönland aus und zwinge damit die Westwinde sich zu drehen und aus dem Norden nach Europa zu wehen. Es soll zu einer Art "Euro-Blizzard" kommen. Denn der Wind schiebe ein Orkantief über die Nordsee in Richtung Europa. Auf dem Weg nehme das Tief viel Wasser der warmen Nordsee auf. Das Resultat: Spitzenwinde von bis zu 150 km/h und viel Schneefall. Am Freitag und Samstag (26./27. November) sollen über den Britischen Inseln Blizzard-artige Bedingungen herrschen, prognostiziert The Weather Cannel (TWC). Auch in Südengland und über Irland ist Schneefall gemeldet. Die Reste des Blizzards sollen noch den restlichen Samstag über Deutschland hinwegziehen. 

Winter-Wetter im Anmarsch: Schneeschauer vom Schwarzwald bis zu den Alpen

Bereits in der Nacht zum Freitag (26. November) ist in Deutschland vielerorts ordentlich Schnee gefallen. Der RTL-Meteorologen Martin Pscherer hatte das in einem Interview mit wetter.de bereits vorhergesagt. Los ging es im Süden. "Dort bilden sich schon ab der Nacht zu Freitag einige Schneeschauer, zuerst vom Schwarzwald bis zu den Alpen, im Laufe des Freitags auch in tieferen Lagen.

Und auch in den Mittelgebirgen sind später Schneeschauer mit entsprechender Glätte unterwegs." Und so ist es: Auch in weiten Teilen Frankens liegt am Samstagmorgen Schnee. Zwar ist die Landschaft eher angezuckert als eingeschneit, aber die Prognosen sagen weiteren Schneefall voraus. 

Zunehmender Schneefall am Samstag im Westen Deutschlands

Laut TWC ziehen die Reste des Blizzards am Samstag von Westen her nach Deutschland. Das gleicht sich mit den Prognosen von Pscherer, der für Samstag vermehrte Schnee-, Schneeregen- und Graupelschauer im Westen voraussagt.  "Auch hier teilweise bis herunter ins Flachland. Am größten sind die Schneechancen oberhalb von 300 Metern, im höheren Bergland bleibt es oft dauerhaft frostig kalt und hier kommt am meisten Schnee zusammen", sagt Pscherer.

Dabei seien zum Teil Schneemengen von insgesamt bis zu 30 Zentimeter möglich. Höchste Zeit also für die Winterreifen. Zumal es ausgerechnet zum Berufsverkehr Anfang nächster Woche brenzlig werden dürfte.

Am Sonntag (28. November) treffe es dann auch den Norden und Osten des Landes. "Am Sonntag und in der Nacht zum Montag steigen im Osten und Norden ebenfalls die Chancen auf die erste geschlossene Schneedecke", prognostiziert der Meteorologe. 

War es das dann schon mit dem Wintereinbruch oder hält sich die Kälte länger in Deutschland?

"Bis einschließlich Dienstag sollte es nach den aktuellen Trends der verschiedenen Wettermodelle insgesamt erst einmal wechselhaft, nasskalt und eher frühwinterlich weitergehen", sagt Pscherer. 

Anschließend bringe ein Tief zum meteorologischen Winteranfang am 1. Dezember voraussichtlich kurz mal Tauwetter und einen mitunter stark bis stürmisch auffrischenden Wind.